• IT-Karriere:
  • Services:

Neue ATI-Treiber: Overdrive und GLSL-Support verbessert

Vor allem Fehler mit Spielen und Anwendungen behoben

Ab 2004 will ATI jeden Monat ein neues Treiber-Paket veröffentlichen, nun erschien mit dem Catalyst 4.1 das erste davon für Windows 98/ME sowie Windows 2000/XP. Überarbeitet wurden sowohl die automatische Übertaktungsfunktion Overdrive als auch die Unterstützung der OpenGL Shading Language; zudem wurden wieder so einige Fehler beseitigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die nur für Grafikkarten mit Radeon 9600 XT und 9800 XT gedachte Overdrive-Übertaktung soll mit der neuen Treiberversion 4.1 Nutzer mit mehr Informationen über Temperatur und Taktfrequenz des Grafikprozessors versorgen. Mit aktiviertem Overdrive wird der Prozessor automatisch über den Standard-Takt übertaktet, solange der Temperatur-Sensor keine überhöhte Hitzeentwicklung meldet. So wird die Leistung etwas angehoben, ohne die Systemstabilität zu gefährden.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. über duerenhoff GmbH, Wiesbaden

Mit der Unterstützung der "OpenGL Shading Language" (GLSL) des OpenGL Architecture Review Board können bereits seit der vorherigen Treiberversion 3.10 die Pixel- und Vertex-Shader-Einheiten der Radeon 9500, 9600, 9700 und 9800 auch unter OpenGL mit einer hardwareunabhängigen Shader-Sprache programmiert werden. Der Catalyst 4.1 wurde von ATI an die nun abgesegnete endgültige GLSL-Spezifikation angepasst. Zudem wurde eine Unterstützung von "Projective Texture Sampling" hinzugefügt und die Interaktion zwischen GLSL-basierter und traditioneller Fixed-Function Vertex- und Pixel-Verarbeitung verbessert, so ATI. Näheres zu ATIs GLSL-Unterstützung finden Entwickler unter www.ati.com/developer.

Das für die meisten Nutzer von Radeon-Grafikkarten wohl Wichtigste dürften jedoch die behobenen Fehler sein. So sollen die 3D-Anwendungen 3DSMax und Inventor keine Darstellungsfehler mehr aufweisen und die Zweischirm-Unterstützung in Verbindung mit SolidWorks 2003/2004 korrigiert worden sein. Bei der TV-Ausgabe im 4:3-Bildformat und aktiviertem Overlay Theater Modus soll das Verschieben eines Videoausgabe-Fensters nach außerhalb der Bildschirmfläche keine Fehlermeldung mehr mit sich bringen.

Die meisten Fehler behob ATI jedoch in Verbindung mit Spielen - so sind in "Tony Hawk's Pro Skater 4" die Skater-Schatten unter Windows XP auf Radeon-9000-Grafikkarten wieder komplett zu sehen und bei aktivierter Kantenglättung in Line of Sight Vietnam auf Radeon-9200-Grafikkarten nun die Menüdarstellung korrekt. Ein Wechsel der Auflösung sorgt während des Halo-Spielens unter Windows XP auf Radeon-9000-Grafikkarten nicht mehr für einen Rechner-Neustart, während auf Radeon-9700-Grafikkarten der Schrotflintenlauf wieder korrekt angezeigt wird.

In den Rennspielen Race Driver und Ford Racing 2 wurden Kantenglättungsprobleme beseitigt, während World Racing im Fenstermodus nicht mehr abschmieren soll. Beseitigt wurden auch Fehler in Verbindung mit dem Star-Wars-Spiel Knights of the Old Republic (Mausbewegung zu Küste friert Spiel nicht mehr ein), mit Neverwinter Nights (kein Absturz auf Radeon 9600 unter Windows XP mehr), Beach Head 2002 (Spiel startet nun auch mit 1.024 x 768 Bildpunkten) und IL2 Sturmovik: Forgotten Battles (korrekte OpenGL-Darstellung ohne flackernde Polygone/Texturen im Black Death Track).

Wie üblich finden sich je zwei komplette Treiberpakete zum Download auf www.ati.com, eines für Windows 98/ME und eines für Windows 2000/XP. Beide sind etwa 26 MByte groß, auf Wunsch können die Komponenten - der Display-Treiber, das zu Feinsteuerung nötige Control Panel und die für Video-Eingänge gedachten WDM Capture Driver - auch einzeln heruntergeladen werden.

Falls bei der Treiberinstallation Probleme auftauchen, empfehlen sich ATIs separat zum Download angebotene Tools zur kompletten Deinstallation oder nur zum Entfernen des mitunter problematischen SmartGART-AGP-Treibers.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,99€
  2. 4,99€
  3. 65,99€

Rollora 27. Jan 2004

Ja Genau Kumpel, mach dich wichtig!

Der Absolute 21. Jan 2004

Genau das isses! Hab nur gestern auf die Schnelle kein Bild im Netz gefunden...

Der Ratlose 21. Jan 2004

Hmm, also habe WinXP und die aktuellen Treiber von ATI drauf. Ich weiß, Ferndiagnosen...

AT 21. Jan 2004

Krass Mann! Halt uns weiter auf dem Laufenden!

AT 21. Jan 2004

http://www.zalman.co.kr/english/product/ZM-OP1.htm


Folgen Sie uns
       


Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert

Das Trucker Jacket mit Googles Jacquard-Technologie hat im Bund des linken Ärmels eingewebte leitende Fasern. Diese bilden ein Touchpad, das wir uns im Test genauer angeschaut haben.

Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert Video aufrufen
Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

Death Stranding im Test: Paketbote trifft Postapokalypse
Death Stranding im Test
Paketbote trifft Postapokalypse

Seltsam, aber super: Der Held in Death Stranding ist ein mit Frachtsendungen überladener Kurier und Weltenretter. Mit ebenso absurden wie erstklassig umgesetzten Ideen hat Hideo Kojima ein tolles Spiel für PS4 und Windows-PC (erst 2020) geschaffen, das viel mehr bietet als Filmspektakel.
Von Peter Steinlechner

  1. PC-Version Death Stranding erscheint gleichzeitig bei Epic und Steam
  2. Kojima Productions Death Stranding erscheint auch für Windows-PC

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

    •  /