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dmmv verteidigt Aufnahme von SCO

SCO soll mit Open-Source-Anbietern diskutieren. Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass der Deutsche Multimedia Verband (dmmv) den umstrittenen Softwareanbieter SCO aufgenommen hat, sah sich der Verband nun offenbar bemüßigt, die Aufnahme in einem Presse-Statement zu verteidigen.
/ Jens Ihlenfeld
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Der dmmv biete allen Softwareunternehmen eine Plattform für die Erörterung und Diskussion branchenrelevanter und kontroverser Themen, heißt es von Seiten des Verbandes. Man wolle sowohl Anbietern proprietärer Softwareprodukte als auch von Open-Source-Lösungen den entsprechenden Raum bieten. Man sei auch in den anderen Segmenten in jeder Hinsicht ein Abbild der heterogenen Softwarebranche und "vor diesem Hintergrund hat es auch keinen Anlass gegeben, den Aufnahmeantrag der SCO Group GmbH abzulehnen" , so der dmmv.

Der Verband betont in diesem Zusammenhang, dass sämtliche Stellungnahmen und Verlautbarungen durch die Mitglieder der Fachgruppe Softwareindustrie in den jeweiligen Arbeitsgremien erarbeitet und abgestimmt werden, der Unternehmen jeglicher Größenordnung und Branchensegmente angehören, einschließlich Anbietern aus dem Linux-Umfeld.

"Die Fachgruppe Softwareindustrie versteht sich als Interessenvertretung der gesamten Softwarebranche und nicht einzelner Unternehmen. Die Beurteilung von Rechtsstreitigkeiten über Vertragsinhalte oder urheberrechtliche überlässt der dmmv den hierfür zuständigen Gerichten."


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