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W3C: Standard für geräteunabhängiges Web

RDF-basiertes CC/PP erlaubt Personalisierung von Web-Inhalten

Das World Wide Web Consortium (W3C) hat mit "Composite Capability/Preference Profiles (CC/PP): Structure and Vocabularies 1.0" die Empfehlung für ein System zur Beschreibung von Gerätefähigkeiten und Nutzereinstellungen auf Basis eines Resource Description Framework (RDF) veröffentlicht. Mit der Empfehlung des W3C wird CC/PP zu einem Web-Standard.

Artikel veröffentlicht am ,

Der neue Standard soll den Weg zu einem geräteunabhängigen Web weiter ebnen und so einen universalen Web-Zugang ermöglichen. Nutzern soll so die Möglichkeit gegeben werden, unabhängig von Zugangsgeräten, Netzen, Sprache, Kultur, physischen Fähigkeiten oder dem jeweiligen Ort auf Web-Inhalte zuzugreifen.

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Mit CC/PP können Handys oder PDAs einem Web-Server beispielsweise mitteilen, dass sie auf Grund der geringen Display-Größe keine Frames darstellen können und die Inhalte daher in einer detaillierten Liste benötigen. Aber auch Nutzer-Einstellungen können sich so auf die Darstellung der Daten auswirken.

Zwar existiert seit geraumer Zeit die Möglichkeit zur "Content Negotiation", doch ist diese durch die Charakteristik des HTTP-Protokolls beschränkt. Mit CC/PP soll es nun möglich werden, in einer solchen Umgebung komplexe und umfassende Beschreibungen aller Aspekte der Content-Auslieferung zu beschreiben.

CC/PP bietet unter anderem die Möglichkeit, die entsprechenden Informationen in Form einer URI zu übermitteln, so dass Geräte, die nur über geringe Bandbreiten verfügen, diese nicht unnütz durch die Übermittlung der CC/PP-Daten belasten. Zudem kommt RDF zum Einsatz, das auch eine der Schlüsselspezifikationen für das "Semantic Web" ist. Damit steht unter anderem ein erweiterbares, nicht zentralisiertes Vokabular sowie die Möglichkeit zur Integration diverser Quellen zur Verfügung.

CC/PP kommt bereits heute im mobilen Web zum Einsatz. So nutzt das User Agent Profile (UAProf) der Open Mobile Alliance ein CC/PP-Vokabular und auch ein entsprechendes Java API steht zur Verfügung.



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FloydDread 20. Jan 2004

naja, mit 5mb kommt man schon recht weit. Wenn man annimmt, dass die durchschnittliche...

jeej.de 19. Jan 2004

nur 5 mbyte ? die sind aber spendabel ;)

FloydDread 19. Jan 2004

Das mit der Unbezahlbarkeit hält sich in Grenzen. Demnächst wird es GPRS-Flatrates geben...

Dies&Das 19. Jan 2004

Ist dass nicht immer noch alles unbezahlbar? Ich würde ja auch gerne mal mobil surven. z...

FloydDread 19. Jan 2004

Prinzipiell hast Du recht: beim mobilen Surfen kommt kein Spass auf. Aber meines...


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