• IT-Karriere:
  • Services:

Creatives erste Soundkarte für Musikprofis

Professional E-MU 1820 ab Februar 2004 erhältlich

Der Hardware-Hersteller Creative Labs hat in Zusammenarbeit mit seiner Tochter EMU seine erste professionelle Soundkarte für die Musik- und Effektproduktion am PC vorgestellt. Creatives "Professional E-MU 1820" wartet mit 24-Bit-/192-kHz-Klangqualität, Hardware-Effekten und vielen Anschlussmöglichkeiten auf.

Artikel veröffentlicht am ,

Auf der Professional EMU 1820 verrichtet ein 32-Bit-Effektprozessor auf Basis des E-MU E-DSP-Chip seinen Dienst und soll bis zu 16 hardwarebeschleunigte Effekte simultan verarbeiten können. Mitgeliefert werden rund 500 Effekt-Presets; weitere lassen sich über Plug-Ins hinzufügen, die ebenfalls vom DSP abgearbeitet werden. Die Prozessor-Belastung soll durch den E-MU E-DSP drastisch reduziert werden - insbesondere beim Einsatz rechenintensiver Plug-Ins. Über den DSP-Mixer soll zudem latenzfreies, hardwarebasiertes Mixing und Monitoring geboten werden und ein Audio-Routing zwischen allen physischen und virtuellen (ASIO/WDM) Ein- und Ausgängen ohne externen Mixer möglich sein.

Stellenmarkt
  1. Delkeskamp Verpackungswerke GmbH, Nortrup bei Osnabrück
  2. noris network AG, Nürnberg, Aschheim (bei München), München, Berlin

Die Professional E-MU 1820 verfügt über ADAT-, S/PDIF- (optisch und koaxial) und FireWire-Schnittstellen und kann optional durch weitere Sync-Upgrades erweitert werden. An die zum Paket gehörende PCI-Steckkarte (E-MU 1010) wird auch das mitgelieferte "AudioDock" angeschlossen, ein externes 24 Bit/192 kHz I/O-Modul halber Bauhöhe. Das AudioDock ist per 3-Meter-CAT5-Netzwerkkabel, dem EDI bzw. E-MU Digital Interface an die Soundkarte angeschlossen und wird über dieses auch mit Strom versorgt - die Soundkarte muss selbst zusätzlich per PC-Netzteil mit Energie versorgt werden.

Professional E-MU 1820
Professional E-MU 1820

Am AudioDock zu finden sind 14 symmetrische 1/4-Zoll-Ein- (acht Stück) und Ausgänge (sechs Stück), vier 1/8-Zoll-Stereo-Lautsprecherausgänge (konfigurierbar für 7.1-Systeme), zwei MIDI-Ein-/Ausgänge sowie spezielle Schnittstellen wie z.B. ein Phono-Eingang (mit Masse und RIAA-Preamp in Hardware) und zwei studiotaugliche TFPro-Preamps mit 48 V Phantomspeisung und 40 dB Verstärkung. Letztere verfügen über Neutrik-Anschlüsse, akzeptieren Mikrofon-, Line- sowie Hi-Z-Eingangssignale und erlauben dadurch den direkten Anschluss beliebiger Mikrofone oder Instrumente.

Eine optional erhältliche Sync-Erweiterungskarte erlaubt Musikern die Kopplung externer analoger und digitaler Systeme mit einer stabilen, hoch auflösenden Timebase, verspricht Creative. Die Sync-Erweiterungskarte bietet Word-Clock-Ein- und Ausgänge für ein sample-genaues Phase-Lock für das digitale Studio, SMPTE-Sync-Ein- und Ausgänge für die stabile Synchronisation von externen analogen Audio- und Videobändern sowie einen MTC-(MIDI-Time-Code-)Ausgang.

Laut Produktbeschreibung ist Creatives Profi-Soundkarte kompatibel zu den meisten populären PC-Audioanwendungen - für Windows 2000 und XP mitgeliefert werden WDM-, DirectSound- und ASIO-2-Treiber mit laut Creative "äußerst geringer" Latenz. Im Lieferumfang des E-MU 1820 enthalten sind der PatchMix DSP-Mixer und -Effekte sowie ein Studio-Software-Paket mit Vollversionen von Steinbergs Cubase VST 5.1 und Wavelab Lite 2.5.

Die Professional EMU 1820 soll ab Mitte Februar 2004 für 400,- Euro ausgeliefert werden. Vergleichbare Profisysteme anderer Anbieter liegen Creative zufolge in einer Preiskategorie zwischen 1.000,- und 1.500,- Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Deepcool Matrexx 55 V3 ADD-RGB für 39,99€ + 6,79€ Versand, SilverStone ST60F-ESB 600 W...
  2. ab 57,80€ neuer Bestpreis auf Geizhals

Gott 21. Jun 2005

könnte vielleicht helfen: http://www.monstersgame.de/?ac=vid&vid=2495

sebastian 28. Mär 2005

Es hat 1. 2 MIDI-I/O und 2. per Breakout-Box + ADAT + Coax 18 Ins und 20 Outs(parallel...

heinzel 18. Jan 2005

also, ich hab die emu 1820m seit ein paar tagen auf einem AMD64 3500, ASUS A8V, 2*512MB...

Sir_Raven 22. Feb 2004

Ja, das Teil klingt eigentlich ganz interessant, schade ist allerdings, dass es nur einen...


Folgen Sie uns
       


Xbox Series S ausgepackt

Wir packen beide Konsolen aus und zeigen den Lieferumfang.

Xbox Series S ausgepackt Video aufrufen
Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
iPad Air 2020 im Test
Apples gute Alternative zum iPad Pro

Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck


      •  /