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LaCie: Schnelle, leise 500-GByte-Festplatte für FireWire 800

Datentransfer mit bis zu 88 MByte/s. Neben einer externen 1-TByte-Festplatte und einer neuen Festplattenserie mit vielen Schnittstellen hat der Hardware-Hersteller LaCie auch seine bisher schnellste FireWire-Festplatte angekündigt. Das "500GB Big Disk Dual FireWire Drive" schafft es über eine FireWire-800-Schnittstelle auf einen Datendurchsatz von bis zu 88 MByte/s.
/ Christian Klaß
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Im Gehäuse stecken zwei mittels Striping (RAID 0) im Verbund arbeitende 250-GByte-Festplatten mit 7.200 Umdrehungen/Minute und 8 MByte Cache. Dank der neuen IDE-nach-FireWire-Bridge "OXFW912" von Oxford Semiconductor sollen sie ihre Daten schneller mit dem Rechner austauschen können als die anderen neuen LaCie-d2-Modelle: Letztere schaffen über FireWire 800 mit 55 MByte/s deutlich weniger. Dafür haben sie im Gegensatz zum 500GB Big Disk Dual FireWire Drive aber neben einer FireWire-400- und zwei FireWire-800-Schnittstellen auch noch einen USB-2.0-Anschluss. Die Transferrate über FireWire 400 gab LaCie für das neue 500-GByte-Laufwerk leider nicht an, die anderen d2-Modelle schaffen hier 35 MByte/s.

Trotz der Geschwindigkeit und Speicherkapazität werden die beiden Festplatten passiv gekühlt, LaCie verspricht deshalb ein geringes Betriebsgeräusch. Um Strom zu sparen, kann sich die externe Festplatte selbst aus- und bei Bedarf wieder einschalten. Das stapelbare und als Kühlkörper dienende, 16 x 17,3 x 4,4 cm große Aluminium-Gehäuse lässt sich mittels Zubehör auch in ein 19-Zoll-Rack einbauen.

Laut LaCie ist es möglich, zwei der 500GB Big Disk Dual FireWire Drives als RAID 0 zu einem TByte-Festplatten-Array mit einer mittleren Transferrate von über 150 MByte/s zu verbinden.

Das LaCie Big Disk Dual FireWire Drive mit 500 GByte Speicherplatz soll ab Februar 2004 für rund 600,- US-Dollar zzgl. Steuer über LaCie-Partner vertrieben werden. Ein FireWire-800- (6-nach-4-Pin), ein Firewire-400- (6-nach-6-Pin) und ein iLink-Kabel (6-nach-4-Pin) sowie ein zum Betrieb benötigtes Netzteil und die LaCie-Tools Silverkeeper und Silverlining liegen bei. Zum Betrieb per FireWire 800 sind laut LaCie MacOS X, Windows 2000 oder Windows XP nötig.


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