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Interview: Die Zukunft von PHP-Beschleunigern

Golem.de im Gespräch mit PHP-Accelerator-Entwickler Nick Lindridge

Der Wechsel des Turck-MMCache-Entwicklers Dmitry Stogov zu Zend und die damit verbundene Einstellung der Entwicklung des PHP-Beschleunigers Turck-MMCache hat für einige Verunsicherung bei PHP-Nutzern gesorgt, bietet Zend doch seinerseits ein entsprechendes kommerzielles Produkt an. Und auch um den kostenlosen, wenn auch nicht freien, PHP-Accelerator ist es seit geraumer Zeit ruhig geworden. Golem.de sprach mit Nick Lindridge, Entwickler des PHP-Accelerator, über die Zukunft seiner Software, Anforderungen an PHP-Encoder und Möglichkeiten, entsprechende Funktionen in die offizielle PHP-Distribution zu integrieren.

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Der Ressourcenbedarf der Scriptsprache von PHP lässt sich durch so genannte PHP-Beschleuniger deutlich senken. Die kompilierten Scripte werden dabei im Speicher und auf der Festplatte zwischengespeichert, so dass die Scripte nicht bei jedem Aufruf erneut geparst und übersetzt werden müssen. Dabei bieten sich diverse Lösungen an, die zwar eine sehr ähnliche Leistung bieten, sich aber im Preis deutlich unterscheiden.

Während Zend mit der Zend Performance Suite eine kommerzielle Lösung im Angebot hat, buhlen mit dem PHP-Accelerator, Turck-MMCache und APC mindestens drei kostenlose und zum Teil freie Lösungen um die Gunst der Server-Administratoren. Doch die Entwicklung der kostenlosen Lösungen scheint auf eher wackeligen Beinen zu stehen. Ein Update des PHP-Accelerator gab es seit geraumer Zeit nicht, die Entwicklung der GPL-Software von Turck-MMCache ist zumindest ausgesetzt, da dessen Entwickler Dmitry Stogov mittlerweile für Zend an anderen Verbesserungen für PHP arbeitet. APC wird mittlerweile immerhin als PECL-Erweiterung angeboten, Nutzer berichten hier aber noch immer von kleineren Problemen.

Golem.de sprach mit Nick Lindridge, Entwickler des PHP-Accelerator und Gründer der Firma ionCube, die sich bislang allerdings in erster Linie auf die Entwicklung eines kommerziellen PHP-Encoders konzentriert. Diese Software nutzt einen ähnlichen Ansatz wie die PHP-Beschleuniger, um es PHP-Entwicklern zu erlauben, PHP-Scripte auch ohne Quelltext zu verbreiten.

Golem.de: Es gab seit geraumer Zeit kein neues Release des PHP-Accelerator (PHPA). Planen Sie weitere Updates der Software - schließlich wird sie kaum mit dem kommenden PHP 5 laufen?

Nick Lindridge: PHP5 ist eine neue Sprache, PHPA für PHP4 wird daher nicht mit PHP5 laufen. Ein Update für PHPA ist aber geplant.

Golem.de: Einige Leute haben von PHPA zu Turck-MMCache gewechselt, da sie einige Probleme mit PHPA hatten. Zudem ist Turck-MMCache GPL-Software, was möglicherweise ein weiterer Grund sein könnte, um zu wechseln. Hat ionCube Pläne, Turck-MMCache in Zukunft zu unterstützen?

Nick Lindridge: Wir tun das bereits mit dem aktuellen Loader in der Version 2.4, der vor einigen Wochen erschienen ist.

Aus unserer Sicht stellen Open-Source-Erweiterungen ein potenzielles Sicherheitsproblem dar, wenn auch ein geringes, und daher unterstützt der Loader zwar die Installation von Open-Source-Erweiterungen, erlaubt es aber nur, kodierte Dateien in einer solchen Umgebung auszuführen, wenn dies der jeweilige Entwickler erlaubt hat. Diese Option wird Nutzern des Encoders in der nächsten Version des Encoders zur Verfügung stehen. Ist MMCache installiert, bekommt die Software so letztendlich nur Dateien zu sehen, die nicht kodiert sind. Das heißt zum einen, dass MMCache diese Dateien nicht beschleunigen kann, zum anderen aber auch, dass es den von ionCube aus den kodierten Dateien wiederhergestellten Code nie zu Gesicht bekommt, was aus Sicherheitsgesichtspunkten ideal ist.

Interview: Die Zukunft von PHP-Beschleunigern 

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Holger 20. Jan 2004

DES asyncron ??? Mal lieber etwas informieren und nicht nur sinnlosen Müll posten.

LH 20. Jan 2004

Ja, kurzum: Es ist garnicht möglich. War es nie, ist es nicht und wird es nie. Nichtmal...

Johannes Schlüter 19. Jan 2004

Bei einem anderen Ansatz würden die unverschlüsselten OpCodes der ZE zur Verfügung...

UloPe 19. Jan 2004

Diese Vorgehensweise nennt man auch "Security by obscurity" und das war noch nie ein gute...

Johannes Schlüter 19. Jan 2004

Interessenten gibt es schnell. Aber wieviele bleiben wirklich dabei? Um das Projekt...



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