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SGI mit neuem kleinen Linux-Midrange-Supercomputer

SGI Altix 350 soll Sun, IBM und HP Marktanteile abnehmen. SGI hat ein neues Modell seiner Altix-Rechnerreihe vorgestellt. Der SGI Altix 350, ein auf Intel Itanium 2 und 64-Bit-Linux aufbauendes System, soll den Einsteigermarkt des Supercomputings aufmischen. Der Server zielt gegen proprietäre Unix-Systeme unter Sun Solaris, IBM AIX und HP-UX.
/ Andreas Donath
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SGIs neuer Midrange-Server lässt sich für ein weites Spektrum von High-Performance-Computing-(HPC-)Zwecken konfigurieren und bietet mit seinen modularen "Expand-on-Demand"-Funktionen Flexibilität beim Ausbau der CPU-, Memory- und I/O-Ressourcen.

Altix 350 beruht auf der gleichen Supercomputer-Architektur SGI NUMAflex, die das Unternehmen vor einem Jahr seiner HighEnd-Linie SGI Altix 3000 mit auf den Weg gab. Nun soll das Midrange-System die Vorteile des Shared-Memory-Computings für wesentlich größere Nutzerkreise bieten. SGI Altix 350 lässt sich in gemischt strukturierte HPC-Umgebungen einbinden, arbeitet ebenso unter Cluster-Anwendungen und kann zudem als performante Plattform für aufwendige Datenbank-Umgebungen genutzt werden.

SGI Altix 350 ist als Einzelsystem bis zu 16 Itanium-2-Prozessoren ausbaubar, die alle unter einer einzigen Linux-Partition – d.h. im so genannten SSI- oder Single-System-Image-Betrieb arbeiten können. Dabei steht ihnen als Shared-Memory ein bis zu 192 GByte großer, zusammenhängend nutzbarer Systemspeicher zur Verfügung.

Der Einstieg ist bereits ab 11.500,- Euro möglich. Eine 4-Prozessor-Konfiguration erhält man ab einem Listenpreis von 20.900,- Euro – woraus sich ein Investitionsniveau von 5.200,- Euro pro Prozessor ergibt.

Die Midrange-Altix lassen sich auch zu einem Cluster zusammenbinden. Dafür wird branchenübliche Technik wie Gigabit-Ethernet und Infiniband verwendet.


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