KiSS brüskiert MPlayer-Team und Open-Source-Szene
Weiter heißt es zur "Schwäche" der GPL: "Dies ändert zwar nicht den der Open-Source-Gemeinschaft zu Grunde liegenden Gedanken, den ich - alles in allem - positiv sehe. Aber es ist klar, dass eine kommerzielle, vom Verkauf ihrer Produkte lebende Firma ihren eigenen Code nicht veröffentlichen kann und wird. Selbstverständlich sollte niemand GPL-Code in proprietären Systemen nutzen." Den Forderungen nach der Veröffentlichung des Quellcodes, mit der auch bewiesen werden könnte, ob KiSS- oder das MPlayer-Team Recht haben, will KiSS dem Radio-Interview zufolge deshalb nicht Folge leisten. Eine Konfrontation wünsche man zwar nicht, müsse aber klar Stellung beziehen, dass die eigene Software nicht als Open Source veröffentlicht werde.
"Ich finde es erbärmlich, so viele glatte Lügen lesen zu müssen. Es macht deutlich, wie Unternehmen wie KiSS oder SCO Open Source behandeln", so der auf MPlayerHQ.hu veröffentlichte Kommentar von Gabucino. Aus den Aussagen des KiSS-Chefs schließt er, dass Christensen nicht die leiseste Ahnung habe, welche Software seine Firma einsetze. Christensens Aussagen entsprächen der Pressearbeit im Stil von "Microsoft (oder Bush)", es würden nur "die eigenen Lügen ständig wiederholt". Die Entstehung von Code-Ähnlichkeiten könnte KiSS Gabucino zufolge intern leicht durch den Einsatz eines Versions-Kontroll-Systems herausfinden und müsste so auch keine Gegenanschuldigungen aussprechen.
"Der traurige Aspekt davon ist, dass es auf eine total ignorante Betrachtungsweise schließen lässt, wie 'unser Quellcode ist unserer, er ist komplett uneinsehbar, aber ja, unserer Behauptungen sind die Wahrheit, Eure sind glatte Lügen'", so Gabucino und stellt abschließend die Frage, wie es sein kann, dass Firmen wie KiSS nicht durch das Gesetz belangt werden können.
Gegenüber Golem.de gab es seitens KiSS Technology bisher keine Stellungnahme.
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