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Bericht: Auch Intel bezieht klar Stellung gegen SCO

10-Millionen-Fonds soll Linux-Anwender vor SCO schützen. Die Open Source Development Labs (OSDL) planen einen Fonds für Linux-Nutzer, der diese gegen rechtliche Angriffe beispielsweise durch SCO unterstützen soll. Zu den Geldgebern zählt in erster Linie neben IBM und MontaVista auch Intel, die sich damit in die "Anti-SCO-Front" einreihen.
/ Jens Ihlenfeld
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Insgesamt will das OSDL 10 Millionen US-Dollar einsammeln, berichten unter anderem die New York Times(öffnet im neuen Fenster) und CNet(öffnet im neuen Fenster) .

Intel bezieht damit erstmals öffentlich Stellung gegen SCO. Zwar gehört das Unternehmen zu den finanziellen Förderern des OSDL, hatte sich darüber hinaus aber bislang aus dem Rechtsstreit herausgehalten.

SCO hatte sich im Dezember 2003 nochmals schriftlich an Linux-Nutzer gewandt und fordert den Abschluss eines kostenpflichtigen Lizenzvertrages für die Nutzung von Linux. Zudem hatte SCO angekündigt, nun auch gegen seine eigenen Lizenznehmer vorzugehen. Das Unternehmen verlangt von mehreren Tausend Lizenznehmern eine schriftliche Zusicherung, dass ihre Angebote konform mit ihren UNIX-Source-Code-Verträgen sind, sie nicht zugelassen haben, dass proprietäre UNIX-Quelltexte in Linux integriert werden, sie keinen proprietären UNIX-Code in Linux verwenden und keine Geheimhaltungsklauseln verletzt haben.

Im Laufe des heutigen Montags will SCO zudem IBM Beweise übergeben, die belegen sollen, dass IBM unerlaubt Teile des UNIX-Quellcodes in Linux integriert hat, wodurch, so SCO, Linux zu einem illegalen UNIX-Derivat wurde. SCO verlangt 3 Milliarden US-Dollar Schadensersatz von IBM.


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