HDA: Intel stellt AC'97-Nachfolger vor
Entwickelt wurde High Definition Audio von Intel in Kooperation mit diversen Herstellern von Unterhaltungselektronik sowie Codec- und Software-Anbietern. HDA soll eine flexible, dynamische, kosteneffiziente und stabile Architektur darstellen, die auch Raum für künftige Erweiterungen bietet, so Intel.
High Definition Audio soll dabei nicht nur eine verbesserte Sound-Wiedergabe bieten, sondern verspricht auch Eingabefunktionen vor allem für Sprache und Kommunikationsapplikationen. Dies wird zum einen durch eine Steigerung der Bandbreite auf 192 kHz bei 32-Bit-Multi-Kanal-Ton erreicht. Zudem werden Mehrkanal-Mikrofone, dynamisch zugewiesene Bandbreiten und eine flexible Konfiguration von Audio-Geräten unterstützt.
Zudem nutzt HDA Dolby Pro Logic IIx, die einen virtuellen 7.1-Sourround-Sound mit nur zwei Boxen generieren soll.
Die High-Definition-Audio-Spezifikation liegt derzeit in der Version 0.9 vor. Intel geht davon aus, dass diese bis Mitte des Jahres fertig gestellt und dann kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Intel selbst will HDA erstmals in seinem kommenden Chipsatz "Grantsdale" einsetzen, der für die erste Jahreshälfte 2004 geplant ist.



