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Junge Union macht sich für die Privatkopie stark

"Online-Kampagne für ein faires Urheberrecht" gestartet. Kritik an der im September 2003 in Kraft getretenen Neufassung des Urheberechtes gab es bereits von vielen Seiten, nun bezieht auch die Junge Union Hessen eindeutig Stellung: "Die aktuelle Rechtslage ist für Verbraucher (bzw. Nutzer) nicht hinnehmbar" , so Alexander Kurz, Referent für Neue Medien der Jungen Union Hessen.
/ Thorsten Wiesner
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Auch die Junge Union Hessen kommt zu dem Schluss, dass durch das eingeführte Verbot der Umgehung technischer Schutzmaßnahmen eine Situation geschaffen worden sei, die die Rechte legaler privater Nutzer ungerechtfertigt einschränke. "Gerade in einer Zeit des rasanten technischen Wandels ist eine Bindung von Nutzungsrechten an bestimmte Wiedergabeplattformen nicht mehr zeitgemäß" , so Kurz.

Die Junge Union Hessen fordere deshalb, dass jeder legale Käufer einer CD oder DVD das Recht haben müsse, die darauf enthaltene Inhalte zumindest für seine eigenen privaten Zwecke zu kopieren. Zur Durchsetzung des Rechtes auf Privatkopie müsse also auch eine Umgehung des Kopierschutzes erlaubt sein.

Auf Grund des anstehenden zweiten Korbes der Reform des Urheberrechts hat die Junge Union Hessen eine Onlineaktion unter www.faires-urheberrecht.de(öffnet im neuen Fenster) gestartet, die unter anderem ein durchsetzbares Recht für die Privatkopie fordert. "Wir hoffen über die Onlineaktion auf viele Unterstützer der Kampagne und sind der Überzeugung, eine gute Diskussionsgrundlage geschaffen zu haben" , so Kurz abschließend.


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