Zeitung: Sony bringt PDAs mit OLED-Display
Die OLED-Technik benötigt keine zusätzliche Beleuchtung, sondern bringt das benötigte Licht selbst mit. Organische Leuchtdioden bestehen aus einer oder mehreren halbleitenden organischen Schichten, die von zwei Elektroden eingeschlossen werden. Sie enthalten lichtaussendende Materialien, die beim Anlegen einer elektrischen Spannung hell aufleuchten. Die Herstellung von OLEDs ist prinzipiell sehr einfach: Auf Glas oder auf durchsichtige, biegsame Trägerfolie wird ein transparenter, elektrischer Leiter aufgebracht. Diese Anode wird mit der Leuchtschicht hauchdünn überzogen. Abschließend wird noch eine Kathode aufgedampft. Insgesamt ist dieses Bauteil nicht dicker als 200 Nanometer.
Das verringert den Platzbedarf, den ein solches Display benötigt, und minimiert den Strombedarf des mobilen Geräts. Zu den weiteren Vorzügen von OLED (Organic Light Emitting Diode) gegenüber herkömmlichen Displays zählen schnellere Reaktionszeiten sowie weniger eingeschränkte Betrachtungswinkel.
Nähere Details, was für Geräte in welcher Preiskategorie im Frühjahr 2004 auf den Markt kommen sollen, weiß auch Yomiuri Online(öffnet im neuen Fenster) nicht zu berichten. Auch steht nicht fest, ob ein entsprechender PDA weltweit angeboten wird.



