Mehr Spam als legitime E-Mails
Laut Brightmail stieg der Spam-Anteil von 40 Prozent in 2002 auf 56 Prozent in 2003. Brightmail führt diesen Anstieg vor allem auf eine zunehmende Zahl an Spammern sowie immer einfacher zu nutzende Spam-Tools und geringer werdende Erfolgsraten zurück.
Der zunehmenden Zahl an Spam-Filtern versuchten Spammer im Jahr 2003 zunehmend mit Tricks entgegenzutreten, um so doch den Weg in die Postfächer der Nutzer zu finden. So wurden vermehrt "legitime" Bestandteile in Spam-E-Mails eingebaut, um Bayesian-Filter zu umgehen oder zuletzt E-Mails per Zufall zusammengesetzt.
Vor allem habe aber auch die Zahl an Spam-E-Mails zugenommen, die den Anschein erwecken, von bekannten Unternehmen zu kommen. Über Antworten auf solche E-Mails erhoffen sich Spammer, vor allem an Informationen der entsprechenden Nutzer zu gelangen. Zudem hat die Zahl der Wurm- und Viren-E-Mails deutlich zugenommen.
Insgesamt, so Brightmail, seien einige Spams immer wieder in veränderter Form aufgetaucht, zu den "beliebtesten" Themen zählen dabei Angebot zur Vergrößerung einzelner Körperteile und andere Produkte für Erwachsene. Auf Platz zwei führt Brightmail Angebote für Medikamente gefolgt von Abwandlungen des "Nigerian Hoax" und Kreditangeboten.
Das Spam-Wachstum in 2003 war exponenziell, so Brightmail, und erwartet für 2004 einen Ansteig des Spam-Anteils auf rund 65 Prozent aller versendeten E-Mails im Internet.
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