ATI-Treiber versteht sich auf die OpenGL Shading Language
Dank Unterstützung der "OpenGL Shading Language" (GLSL) des OpenGL Architecture Review Board können nun die Pixel- und Vertex-Shader-Einheiten der Radeon 9500, 9600, 9700 und 9800 auch unter OpenGL mit einer Hardware-unabhängigen Shader-Sprache programmiert werden. Software-Entwickler können sich an die ATI Developer Relations (devrel@ati.com) wenden, um mehr darüber zu erfahren.
Mehr Geschwindigkeit soll der Catalyst-3.10-Treiber lediglich in 2D-Anwendungen und in Verbindung mit dem Spiel Comanche 4 einbringen. Hier sollen jeweils bis zu 6 bzw. 7 Prozent mehr Leistung hinzukommen, was für alle Radeon-Chips gelten soll.
Die Zahl der behobenen Fehler ist lang und reicht von der nun problemloseren Monitorerkennung und -ansteuerung auch in Mehrschirm-Modi über beseitigte Ruckler in Homeworld 2 bis hin zur nun korrekten Kantenglättung in Jedi Knight -Jedi Academy. In Morrowind kann nun zudem Truform für etwas runder wirkende Objekte aktiviert werden, ohne dass der Rechner stehen bleibt. Einige Probleme, etwa Abstürze von Neverwinter Night (auf Radeon 9600) oder Tron 2.0, sollen in der nächsten, voraussichtlich im Januar 2004 erscheinenden Catalyst-Version behoben sein.
Den Catalyst 3.10 gibt es zum Download für Windows 9x/ME sowie Windows 2000/XP, wobei jeweils alle Radeon-Grafikkarten und die Onboard-Grafikkerne (Radeon-IGP-, IXP-Serien) von ATI unterstützt werden. Die Pakete aus Grafikchip-Treibern, dem zugehörigen Control-Panel und Video-Capturing-Treibern wiegen jeweils knapp 25 MByte und finden sich im Treiberbereich(öffnet im neuen Fenster) auf ATI.com(öffnet im neuen Fenster) .