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Drohkampagne der Filmwirtschaft zeigt erste Wirkungen

Abschreckungsfaktor recht hoch. Die stark kritisierte Kampagne der Filmindustrie, die mit Anzeigen und Strafandrohungen die Raubkopierer-Szene zu verunsichern versucht, scheinen erste Wirkungen zu zeigen. In einer stern-Umfrage erklärte die Hälfte der befragten CD-und DVD-Fans, die bislang schon einmal Musik oder Filme kopiert oder aus dem Internet heruntergeladen haben, sie würden dies künftig nicht oder nur noch seltener tun.
/ Andreas Donath
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Ein Viertel von ihnen gibt an, in Zukunft überhaupt nicht mehr illegal kopieren zu wollen, weitere 22 Prozent wollen das zumindest seltener tun. Besonders stark ist dieser Anteil bei den 14- bis 18-jährigen hobbymäßigen Schwarzbrennern: 43 Prozent von ihnen sagten, sie wollten künftig seltener Musik oder Filme kopieren bzw. herunterladen, 23 Prozent wollen es nicht mehr tun. In der Gruppe der 19- bis 29-Jährigen sagten dies immerhin noch 29 Prozent.

Eine knappe Mehrheit zeigt sich von den Drohungen von Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren dennoch unbeeindruckt. 51 Prozent erklärten in der Umfrage, sie würden ihr Verhalten dadurch nicht ändern.

Befragt wurden 1.004 Personen, die privat einen Computer und/oder das Internet nutzen. Die vom Forsa-Institut durchgeführte Befragung fand am 10. und 11. Dezember 2003 statt. Forsa gibt eine statistische Fehlertoleranz von plus/minus drei Prozentpunkten an.


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