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Siemens bringt vernetzte Hausgeräte auf den Markt

Powerline im Eigenheim - einmal nicht zum Surfen

Siemens will nun als einer der ersten Hersteller vernetzte Hausgeräte auf den Markt bringen. Sie können ohne weitere Kabelinstallationen über die Steckdose mit einer häuslichen Leitzentrale mit der Powerline-Technik verbunden werden und ermöglichen damit eine Fernabfrage und -bedienung.

Artikel veröffentlicht am ,

Einige Anwendungsszenarien für vernetzte Haushaltsgeräte liefert Siemens gleich mit: Per Handy kann man beispielsweise nach der Abfahrt in den Urlaub kontrollieren, ob eine Herdplatte versehentlich noch heizt, und man könnte den Herd sogar ausmachen. Innerhalb des Hauses können nahezu alle Funktionen der angeschlossenen Geräte über einen PC (sinnvollerweise über einen tragbaren Rechner) bedient werden.

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Zunächst sollen mit der Zusatzfunktion Herde, Kühl-Gefrier-Kombinationen, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Trockner und Klimageräte aus der Oberklasse ausgestattet werden. Das Geräteangebot umfasst heute bereits elf Produkte, u.a. Herd, Backofen, Dunstabzugshauben, Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler sowie Waschmaschine und Trockner.

Server@home: Waschmaschine und Handy im Duett
Server@home: Waschmaschine und Handy im Duett

Die Geräte haben einen kleinen Einschubschacht, in die eine Box eingebaut wird. In der Box ist das Powerline-Modem, das die Daten über die Steckdose auf die Frequenz des Netzstroms von 50 Hertz aufmoduliert. Ein Gateway filtert die Daten aus dem Stromnetz und übernimmt zentral über eine W-LAN- oder andere Funkverbindung die Kommunikation mit dem PC oder dem Handy.

Die Anwender können über eine Windows-Oberfläche auf alle angeschlossenen Geräte zugreifen. Möglich sind Warnmeldungen, wenn sich etwa ein Kind ein Eis aus dem Gefrierschrank geholt und die Tür nicht fest geschlossen hat - das System schlägt dann Alarm, wenn die Temperatur zu hoch wird und die Lebensmittel zu tauen drohen. Wenn ein Gerät ausfällt, kann der Kundendienst eine Fernüberprüfung machen, was bei kleineren Fehlern die teure Anfahrt eines Technikers sparen kann.

Die zur Vernetzung vorbereiteten Geräte kosten nach Siemens-Angaben nur 50,- Euro Aufpreis. Sie haben den Einschubschacht und können daher auch später nachgerüstet werden. Das Bediensystem kostet allerdings 3.999,- Euro; darin ist aber der Tablet-PC Siemens Stylistic für 2.500,- Euro enthalten.

Serve@Home baut auf einem offenen Standard auf - deshalb können in Zukunft auch Heizung, Beleuchtung oder Jalousien an die Vernetzung angeschlossen werden. Ob auch Dritthersteller entsprechende Geräte planen, wurde nicht bekannt.

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profi2000 23. Jun 2007

ich laube du schaust zu viele Filme du vogel "im Haus einsperren"

hm 21. Jan 2005

Miele@home ist ja gerade auch wieder auf der IMM in Köln zu sehen. Weiss da jemand...

volker 18. Dez 2004

mit diesen themen habe ich mich auch beschäftigt und bin zu dem ergebnis gekommen, dass...

Der Franke 19. Dez 2003

Tolle Einstellung!!!!

c.b. 18. Dez 2003

...und damit hast Du absolut recht. Die Menschheit hätte beim mentalen Holzhacken...


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