Verbraucher machen um Telefon-Preselection einen Bogen

Call-by-Call beliebter als ständiger Wechsel

Das Wissenschaftliche Institut für Kommunikationsdienste (WIK) hat eine empirische Untersuchung des Telekommunikationsverhaltens von Haushalten und Unternehmen in Deutschland vorgestellt. Etwa neun von zehn Verbrauchern in Deutschland kennen mindestens eine der unterschiedlichen Möglichkeiten zur Wettbewerbsnutzung im deutschen Festnetz-TK-Markt: Call-by-Call, Preselection oder Anschlussportierung. Die Alternativen werden aber von vielen Haushalten und Unternehmen trotz tendenziell günstigerer Preise derzeit noch nicht in Anspruch genommen.

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Im Mittelpunkt dieser Studie stand die Frage, wie die Verbraucher mehr als fünf Jahre nach der vollständigen Liberalisierung des deutschen Telekommunikationsmarktes mit dem durch den Wettbewerb bei Anschlüssen und Verbindungen im Festnetz geschaffenen Freiraum umgehen. Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Marktforschungserhebung.

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Die Nutzerzahlen alternativer Anbieter im Festnetz sind beim Call-by-Call-Verfahren am größten. In z.T. sehr unterschiedlichem Umfang machen etwa zwei von sechs Haushalten bzw. eines von sechs Unternehmen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Die Varianten mit einer vertraglichen Bindung an einen Telefonanbieter, d.h. Preselection und Anschlussportierung, werden gegenüber Call-by-Call von weniger Haushalten und Unternehmen genutzt.

Die Inanspruchnahme alternativer Festnetzanbieter wird über alle Möglichkeiten hinweg stark durch die aus Verbrauchersicht erwartete Kosteneinsparung bestimmt. Die größten Bekanntheitsgrade und Nutzeranteile zeigen sich für alle drei Alternativen bei denjenigen Haushalten und Unternehmen, die sich durch eine intensive TK-Nutzung auszeichnen. Verbraucher, die bisher noch keine Wettbewerberleistungen im Festnetz genutzt haben, zeigen auch heute nur ein eher schwaches Interesse, über eine der drei Wechselmöglichkeiten alternative Telefonanbieter in Anspruch zu nehmen.

Neben dem Festnetz-internen Wettbewerb gehen auch vom Mobilfunkmarkt durch Substitutionseffekte Impulse auf die Entwicklung des Festnetzsektors aus. In derzeit noch geringem Umfang wird zu Gunsten von Mobiltelefonen auf den herkömmlichen Telefonanschluss verzichtet. Erst drei von 100 Mobilfunkbesitzern verfügen zu Hause über keinen Festnetzanschluss mehr. Ausgeprägter ist die Verlagerung von Telefongesprächen aus dem Festnetz zum Mobilfunk. Dieser Effekt zeigt sich zumindest teilweise schon bei etwa jedem zehnten Mobilfunkbesitzer.

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