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Spieletest: Terminator 3 - Mieser Lizenz-Shooter

Uninspiriertes Action-Game mit dem Terminator. Schlechte Computer-Spielumsetzungen bekannter Kinofilme gibt es viele, trotzdem gelingt es einigen Titeln immer wieder, die ohnehin schon äußerst niedrigen Erwartungen nochmals grandios zu unterbieten. Terminator 3: Krieg der Maschinen ist ein perfektes Beispiel hierfür – derart uninspirierte Shooter-Kost haben PC-Spieler schon lange nicht geboten bekommen.
/ Thorsten Wiesner
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Wer erwartet hätte, dass das Spiel die Storyline des Films nacherzählt oder zumindest eine parallele Geschichte entwirft, wird schon nach den ersten Spielminuten überrascht werden: Atari hat sich nämlich kurzerhand eine Geschichte gespart – anstatt einer zusammenhängenden Kampagne gibt es sowohl im Einzel- als auch im Mehrspielermodus nur zahlreiche uninspirierte Gefechte auf wechselnden Karten.

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Terminator 3 orientiert sich dabei an Spielen wie Battefield 1942, allerdings ohne auch nur entfernt deren Klasse zu erreichen. So wählt man im Solo-Modus eine von zwölf Karten aus, entscheidet sich, ob man für die Menschen oder die Terminatoren in die Schlacht zieht, und darf sich dann – von einer Reihe strohdummer Bots begleitet – langweilige Gefechte in noch langweiligeren Szenarien liefern. Die Gefechte spielen zwar an unterschiedlichen Schauplätzen, die mal mehr, mal weniger apokalyptische Stimmung erzeugen wollen, ihr Design ist trotzdem kaum der Rede wert: Zahlreiche Sackgassen, wenige Details und kaum Raum für taktisches Vorgehen verleiden einem jedes einzelne Szenario recht schnell.

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Spielt man als Maschine, hat man zudem noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Alles wird auf einmal nur noch in Rot-Tönen dargestellt – ein unnützes Gimmick, das sich natürlich auch nicht deaktivieren lässt. Angesichts der langweiligen Grafiken ist es allerdings auch kein Verlust, wenn man sie nicht mehr richtig zu Gesicht bekommt.

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Sound- und Sprachausgabe bieten kaum Variation und lassen ebenfalls keine Stimmung aufkommen, die träge Steuerung führt darüber hinaus immer wieder zu Frustmomenten. Zumindest lassen sich diverse Fahrzeuge auf den Karten benutzen, deren Bedienung ist aber genauso lausig wie der Rest des Spiels.

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Der Multiplayer-Part bietet dieselben Enttäuschungen wie die Einzelspieler-Kampagne – mit dem Unterschied, dass man hier nicht mehr mit den jegliche KI vermissen lassenden Bots, sondern menschlichen Kontrahenten unterwegs ist. Auf Grund vorhandener Konkurrenz wie Battlefield 1942 und Konsorten gibt es dennoch kaum einen Grund, hier an einer Online-Partie teilzunehmen – es sei denn, man legt wirklich unbedingt Wert darauf, in die Rolle eines schlecht animierten Arnold Schwarzeneggers zu schlüpfen.

Fazit:
Miese Grafik, langweiliges Gameplay, schlechte Technik – Atari hat aus der durchaus interessanten Terminator-Lizenz nichts gemacht. Dieses Spiel ist einfach nur überflüssig; das wird selbst der anspruchsloseste Gamer nach wenigen Minuten eingestehen.


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