Sternwarte kühlt ihren Xeon-Cluster mit Wasser
Die größte Herausforderung des Projekts besteht darin, dass die Rechenanlage während des Tages und der Nacht keine Wärme an die Umgebung abgeben darf. Ansonsten würde die Atmosphäre gestört und somit die Beobachtung des Himmels beeinträchtigt. Aus diesem Grund wird die im Wasser gespeicherte Wärme zunächst in einem Reservoir zwischengelagert und nur während des Sonnenauf- bzw. Untergangs über spezielle Radiatoren an die Umgebung abgegeben.
Nach Fertigstellung soll die Rechenanlage dazu dienen, Bilder der Sonne auszuwerten. Dabei wird sie in der Lage sein, eine Datenmenge von 1,8 Terabyte pro Tag zu verarbeiten. Hierzu wird der Hochleistungs-Cluster mit 70 Xeon-CPUs, einer Gigabit-Infrastruktur und 3,6 Terabyte Plattenspeicher (RAID 5) ausgestattet.

