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Toshiba beschränkt Blickwinkel von LCDs

Neue Technik soll Privatssphäre der Nutzer schützen. Toshiba hat eine neue Technik vorgestellt, die es erlaubt, den Blickwinkel von LCDs zu beschränken, um so zu verhindern, dass Dritte unerwünscht sehen können, was sich auf dem Bildschirm befindet. Auch wenn dies zunächst klingt, als wolle Toshiba alte LCDs mit einem Trick neu vermarkten, handelt es sich dabei dennoch um eine Neuentwicklung. Anders als bei alten Displays, die nur einen geringen Blickwinkel boten, überlässt Toshibas neue Technologie dem Nutzer die Entscheidung, wie groß der Blickwinkel in einer bestimmten Situation ausfallen soll.
/ Jens Ihlenfeld
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Toshiba verspricht dadurch eine Verbesserung der Privatssphäre von Nutzern, die so verhindern können, dass Dritte von der Seite sehen können, welche Daten sie eingeben oder betrachten. Auf Wunsch können die Displays aber dennoch so eingestellt werden, dass möglichst viele Menschen auch von der Seite noch ein gutes Bild erhalten.

Dabei nutzt Toshiba eine Kombination von Filtern, die auf das Display aufgebracht sind, zusammen mit einem in den Display-Controller integrierten Schaltkreis. Wird dieser aktiviert, sieht man von der Seite nur netzartige Muster, so dass der Blickwinkel bewusst verringert werden kann. Die Filter lassen sich dabei aber auch so gestalten, dass von der Seite Bilder der Logos zu erkennen sind. Toshiba sieht unter anderem bei Geldautomaten, aber auch bei Mobiltelefonen, PDAs oder Notebooks Einsatzmöglichkeiten für die neue Technik. In der zweiten Hälfte seines Fiskaljahres 2004 will Toshiba entsprechende Displays weltweit vermarkten.


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