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Windows-Software schützt vor USB-Massenspeichern

"SafeGuard Advanced Security PnP Management" verspricht kontrollierten Einsatz. Mit einer für Windows 2000 und XP gedachten Software zur zentralen Kontrolle von Plug&Play-Geräten will Utimaco Safeware IT-Administratoren in Unternehmen ermöglichen, den unerlaubten Datenexport über externe Speichermedien – wie USB-Flash-Speichern – erschweren. Nutzer, die nicht für die USB-Massenspeicher-Nutzung autorisiert wurden, können dann nicht mehr auf diese zugreifen.
/ Christian Klaß
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USB-Massenspeicher werden bei Anstecken an den Rechner in der Regel automatisch vom System erkannt und die passenden Treiber automatisch installiert. Was zwar unter dem Aspekt einer schnellen und problemlosen Nutzung von Computerperipherie wünschenswert erscheint, kann Unternehmen vor ein Sicherheitsproblem stellen.

Mit dem neuen, auch einzeln nutzbaren Modul "PnP Management" für die Utimaco-Sicherheitssoftware "SafeGuard Advanced Security" wird an zentraler Stelle definiert, welche Geräte von welchen Anwendern oder Anwendergruppen genutzt werden können. Die Einführung des Systems soll dadurch erleichtert werden, dass erlaubte Geräte sowohl an zentraler Stelle als auch durch Remote-Zugriff auf dem Benutzerarbeitsplatz registriert werden können.

Die zentrale Verwaltung über die Microsoft Management Console (MMC) wurde in das Active Directory von Windows integriert, so dass die Software keine weiteren Anforderungen stellt. Allerdings lässt sich mit "PnP Management" selbst nicht kontrollieren, welche Daten übertragen werden, sondern nur, welche Nutzer USB-Massenspeicher benutzen dürfen. Dafür dient ein anderes Modul für SafeGuard Advanced Security, Gleiches gilt für die verschlüsselte Datenspeicherung. Die Reglementierung des USB-Datenspeicher-Einsatzes hat zudem nur Sinn, wenn die Nutzung von CD- oder DVD-Laufwerken – Brenner eingeschlossen – ebenfalls reglementiert wird.

Utimaco verspricht, dass die Einrichtung von "SafeGuard Advanced Security PnP Management" mittels der mitgelieferten Kurzanleitung jedem Administrator schnell und unproblematisch möglich ist. Das neue Modul ist im Laufe der dritten Dezember-Woche erschienen. Wird es ohne SafeGuard Advanced Security eingesetzt, liegen die Kosten zumindest bis 30. Juni 2004 bei 35,- Euro pro Arbeitsplatz. Der Preis für den Einsatz mit bereits genutztem SafeGuard Advanced Security berechnet sich hingegen an der Zahl der bereits eingesetzten Module und Lizenzen.


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