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Musikindustrie droht Tauschbörsen-Benutzern in Deutschland

Seit August mehrere 10.000 Warnungen versandt. Im August 2003 haben die deutschen Phono-Verbände damit begonnen, Mails bzw. Instant Messages an Tauschbörsen-Benutzer zu verschicken, die laut Verband "illegal Musik im Internet anbieten". Eifrigen File-Sharing-Nutzern droht man dabei mit dem Staatsanwalt.
/ Thorsten Wiesner
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Laut Angaben des Phono-Verbands hat man seit August bereits mehrere 10.000 Warnungen an Tauschbörsen-Teilnehmer versandt. Hierzu nutzt man die Nachrichtenfunktion, die die meisten Filesharing-Programme bieten, um über "Musik im Internet und die Problematik illegaler Musikangebote" zu informieren.

Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände, kommentiert diese Aktion gewohnt deutlich und legt Anwendern nahe, erst gar keine Filesharing-Angebote zu nutzen: "Wer Ärger mit uns oder dem Staatsanwalt vermeiden möchte, der darf keine illegalen Musikangebote veröffentlichen. Am besten: Finger weg von Tauschbörsen!"


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