Oracle stellt Grid-fähigen Applikations-Server vor
Die verbesserten Caching- und Load-Balancing-Möglichkeiten im Oracle Application Server 10g stellen dabei die wichtigsten Neuerungen vor, gefolgt von Performance-Gewinnen.
Der auf offenen Standards basierende Oracle Application Server 10g und die dazugehörige Produktlinie bietet Unterstützung der Java 2 Enterprise Edition (J2EE), eine Enterprise Portal Software, Identitätsmanagement und Rapid Application Development sowie Funktionen für Wireless-Applikationen und die schon erwähnten Web Services. Darüber hinaus hob Oracle die im Application Server 10g standardmäßig integrierten Grid-Fähigkeiten hervor. So sollen Applikationen ohne Änderungen auf unternehmensweiten Rechner-Grids laufen können. Dies biete Kostenvorteile gegenüber Hardware-Upgrades.
Der Oracle Application Server 10g ist ab sofort verfügbar. Die Java Edition kostet 5.000,- US-Dollar pro Prozessor oder in einem anderen Lizenzmodell pro User 100,- US-Dollar. Darüber hinaus gibt es die Standard Edition für 10.000,- US-Dollar pro CPU oder 200,- US-Dollar pro User. Die Enterprise Edition kostet 20.000,- US-Dollar pro Prozessor oder 400,- US-Dollar pro Anwender. Eine Developer-Lizenz gibt es kostenlos zum Download.
Zudem stellte man mit dem Oracle JDeveloper 10g eine Entwicklungsumgebung in einer Preview-Fassung vor. Das Integrated Development Environment (IDE) zur Planung, Programmierung, Installation und Verwaltung von J2EE-Applikationen und Web-Services bietet eine Unterstützung für Java, XML und SQL und UML-Modellierung. Die fertige Version des Oracle JDeveloper 10g soll 2004 erscheinen, während das Preview über das Oracle Technology Network kostenlos herunterladbar ist.
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