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Windows-Software macht Zweit-PC zum Zusatzmonitor

MaxiVista-Software erweitert Bildschirmbereich des Haupt-PCs. Die Trierer Firma Bartels Media stellt eine Software für Windows 2000 und XP vor, um einen Zweit-PC als zweiten Monitor am Haupt-PC betreiben zu können, sofern beide Geräte über ein Netzwerk verbunden sind. Als Zweit-Display kann ein ausrangierter PC, ein Notebook oder ein Tablet-PC dienen, so dass sich ohne weitere Hardware-Kosten der Bildschirmbereich des Haupt-PCs vergrößern lässt.
/ Ingo Pakalski
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Mit der Software MaxiVista lassen sich – wie vom Mehrschirmbetrieb in Windows bekannt – etwa Werkzeugleisten einzelner Applikationen auf dem Zweitmonitor auslagern oder Applikationen nebeneinander anzeigen. Alternativ kann eine Applikation auch beide Bildschirme verwenden, um mehr Arbeitsfläche zu erlangen.

Auf dem Haupt-PC muss entweder Windows 2000 mit Service Pack 2 oder Windows XP laufen, um die Zwei-Display-Funktion nutzen zu können. Auf dem Zweit-PC wird Windows 98 SE, Millennium, NT 4.0 mit Service Pack 6, Windows 2000 mit Service Pack 2 oder Windows XP benötigt. Durch Aufspielung der Software auf dem Haupt-PC wird eine virtuelle Grafikkarte installiert, um dem Betriebssystem vorzugaukeln, dass ein weiterer Bildschirm am Rechner angeschlossen ist. Dabei werden die Bildschirmdaten für den zweiten Monitor komprimiert und über eine Netzwerkverbindung zu dem zweiten PC gesendet, so dass der Bildschirminhalt des Hauptrechners auf dem Zweit-PC in Echtzeit angezeigt wird.

Die Software MaxiVista ist ab sofort für Windows 2000 und XP zum Preis von 49,95 Euro erhältlich. Eine Demoversion(öffnet im neuen Fenster) soll den vollen Funktionsumfang bieten, allerdings auf 100 Programmstarts respektive eine Dauer von 30 Tagen beschränkt sein. Laut Herstellerangaben befindet sich eine Version für MacOS X in der Entwicklung.


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