Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Neue Nvidia-Grafiktreiber - Weniger Fehler, wenig Neues

Unterstützung für GeForce 5900 XT hinzugekommen. Nvidias neues Windows-Treiberpaket ForceWare unterstützt in der Version 53.03 (Windows XP/2000) bzw. 53.04 (Windows 9x/ME) erstmals auch GeForce-5900-XT-Grafikkarten (390-MHz-NV35-Chip, 350 MHz Speichertakt, 256 Bit). Gesteigerte Leistung verspricht Nvidia nur in Verbindung mit Athlon64-Systemen, in denen nForce3-Mainboards werkeln, dafür wurden aber erneut einige mehr oder weniger gravierende Fehler in Verbindung mit Anwendungen und Spielen beseitigt.
/ Christian Klaß
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Eher für US-amerikanische als für europäische Nutzer interessant ist die verbesserte Komponenten-Ausgabe (HDTV Y Pr Pb) für die Formate 480i, 480p, 720p und 1080i. Der Rest der Veränderungen betrifft die Fehlerbeseitigung:

Die Mehrschirm-Unterstützung "NView" soll nun bei Fenstermaximierung auf einem Bildschirm auch angedockte Werkzeugleisten berücksichtigen. Große Auflösungen konnten zum Teil nicht in NView Setup Wizard ausgewählt werden, dies ist nun laut Treiberbeschreibung ebenfalls behoben. Bei der Justierung der TV-Ausgabe lassen sich nun auch veränderte Luma-Werte übernehmen, zuvor fehlte der entsprechende "Übernehmen"-Knopf. Darüber hinaus wurden einige Probleme mit Hotkeys behoben.

Adobe After Effects soll mit den neuen Treibern zudem nicht mehr abstürzen, wie es mit dem Vorgänger-Treiber 52.16 der Fall war. In Maya R5 werden HWR-Schatten nicht mehr als Kreise, sondern als Quadrate gezeigt werden.

Vor allem im Hinblick auf Spiele gab es Korrekturen: Unter anderem sollen GeForceFX-5950-Ultra-Grafikkarten nun in Unreal Tornament 2003 mit aktivierter anisotrophischer Filterung eine ordentliche Bildqualität liefern. Alle GeForceFX-Karten filtern nun Nvidia zufolge die Texturen von UT2003 korrekt. Das in Europa noch nicht angebotene Online-Rollenspiel "Final Fantasy XI Online Worlds" weist nun in Verbindung mit GeForceFX 5900/5950 (Ultra) bei bestimmten Tageszeiten keine Grau-Färbung der Texturen mehr auf. Weniger Probleme gibt es nun laut Nvidia-Treiberliste auch mit Battlefield 1942 Desert Combat, Big Mutha Truckers, GT4 (bei Aktivierung der Stereo-Darstellung), Knights of the Old Republic und Tiger Woods 2004.

In Bezug auf Benchmarks sollen bei GeForceFX-5950-Ultra-Grafikkarten im "X2: The Threat"-Benchmark weniger Ruckler bzw. stockende Bilddarstellung beseitigt sein. Beim "Final Fantasy XI"-Benchmark wurden Darstellungsprobleme – auch in Verbindung mit Stereo-Darstellung – behoben.

Sowohl die ForceWare-Pakete für Windows XP/2000 (Version 53.03)(öffnet im neuen Fenster) und Windows 9x/ME (Version 53.04)(öffnet im neuen Fenster) stehen unter Nvidia.com als rund 13 MByte große Installationsdateien zum Download bereit. Laut Nvidia sind nur die Treiber für Windows XP/200 mit WHQL-Zertifikat ausgestattet, da Microsoft keine Treiber-Zertifizierung für Windows 9x/ME mehr durchführe. Unterstützt werden wie üblich Grafikchips ab Riva Vanta/TNT2 bis zum aktuellen Nvidia-Top-Produkt GeForceFX 5950 Ultra. Eine Liste der behobenen und bekannten, aber noch nicht beseitigten Fehler der neuen Windows-XP/2000-(öffnet im neuen Fenster) bzw. der Windows-9x/ME-Treiber(öffnet im neuen Fenster) findet sich ebenfalls auf Nvidia.com(öffnet im neuen Fenster).

Konkurrent ATI wird voraussichtlich Mitte Dezember 2003 mit der Treiber-Version Catalyst 3.10 aufwarten.


Relevante Themen