Nokia und Motorola verlieren Marktanteile im Handy-Markt
Trotz der Rückläufe in den Absatzzahlen bei Nokia und Motorola konnten beide Unternehmen ihre Marktpositionen im dritten Quartal 2003 verteidigen. So erreichte Nokia mit einem Marktanteil von 34,2 Prozent bei 45,4 Millionen abgesetzten Geräten den ersten Rang, während der Marktanteil im Vorjahr noch bei 35,5 Prozent lag. Motorolas Marktanteil sank von 15,8 Prozent im dritten Quartal 2002 auf 14,7 Prozent ein Jahr später, was durch 19,5 Millionen verkaufte Mobiltelefone erreicht wurde.
Die Aufholjagd von Samsung hält weiter an, denn der Koreaner konnte seinen Marktanteil ausbauen und seinen dritten Rang festigen. Mit 14,9 Millionen verkauften Handys und einem Marktanteil von 11,2 Prozent (Vorjahr: 10,5) wird Samsung sogar allmählich Motorola gefährlich und könnte den langjährigen Zweiten von diesem Platz bereits in naher Zukunft verdrängen.
Auf Rang vier folgt Siemens mit 12,1 Millionen abgesetzten Mobiltelefonen, was einem Marktanteil von 9,1 Prozent entspricht. Somit konnte Siemens seinen vierten Platz weiter festigen, denn noch im Vorjahr lag der Marktanteil lediglich bei 7,4 Prozent. Den fünften Rang teilen sich mit einem Marktanteil von jeweils 5,3 Prozent LG und Sony Ericsson gleichermaßen. Während LG 7,08 Millionen Handys verkaufen konnte, liegen die Absatzzahlen von Sony Ericsson bei 7,06 Millionen Geräten.