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Infineon will doch in Deutschland bleiben (Update)

Schweiz-Pläne auf Eis. Der Münchner Halbleiterhersteller Infineon hat Pläne zur Verlagerung seines Sitzes oder von Kernbereichen des Konzerns ins Ausland auf absehbare Zeit verworfen.
/ Andreas Donath
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Wie das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, haben die bayerische Staatsregierung und die beteiligten Gemeinden Infineon dank zahlreicher Zugeständnisse in Deutschland halten können. Focus zufolge soll der Halbleiterhersteller für die 2005 in Neubiberg bei München geplante Zentrale "Campeon" eine Autobahnanbindung erhalten, außerdem Hilfe bei einem Betriebskindergarten und die Zusage, dass für qualifizierten Mitarbeiternachwuchs wichtige Studiengänge erhalten bleiben.

Infineon-Chef Ulrich Schumacher hatte mehrfach mit einer Abwanderung ins Ausland gedroht und dabei auf Steuervorteile des in der Schweiz ansässigen Konkurrenten STMicroelectronics verwiesen.

Update: Infineon hat die Gespräche mit der bayerischen Staatsregierung mittlerweile dementiert. Es werde weiterhin der Umzug des Unternehmens geprüft.


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