RegTP legt Durchleitungsentgelte für Stadtnetzbetreiber fest

Stadtnetzbetreiber dürfen 0,5 Cent pro Minute mehr verlangen als die Telekom

In mehreren Entgeltregulierungsverfahren hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) heute über die Höhe der so genannten "Terminierungsentgelte" entschieden, die Stadtnetzbetreiber für die Terminierung von Verbindungen zu Kunden in ihren Netzen von der Deutschen Telekom AG verlangen können.

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So dürfen die 15 City-Netzbetreiber, die im Sommer 2003 Anträge auf Festlegung ihrer Entgelte eingereicht hatten, künftig für die Nutzung ihrer Netze 0,5 Cent pro Minute mehr verlangen als die Telekom bei einer entsprechenden Leistung. Die Preise der Telekom waren vor einer Woche von der Reg TP genehmigt worden.

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Ursprünglich hatten die 15 Wettbewerber, darunter NetCologne, HanseNet, KomTel und die Unternehmen der Tropolys-Gruppe, jeweils unterschiedliche Preise beantragt, die um das Vielfache über dem Entgeltniveau der Telekom lagen, so die Reg TP. Die Telekom hatte ihrerseits höhere Entgelte für die Stadtnetzbetreiber abgelehnt.

"Die getroffenen Entgeltentscheidungen bewältigen diese Gratwanderung durch einen fairen Kompromiss, der die widerstreitenden Interessen der Antragstellerinnen und der Telekom bestmöglich berücksichtigt. Angesichts der Tatsache, dass die Preisvorstellungen der Stadtnetzbetreiber und der Telekom weit auseinander lagen, wird es auch niemanden überraschen, dass diese Entscheidungen keine ungeteilte Zustimmung finden können. Da es keine Einigung im Markt gegeben hat, hat die Reg TP ihren gesetzlichen Auftrag erfüllt und die Überprüfung und Festsetzung der beantragten Entgelte sorgfältig und unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben durchgeführt." Die Entscheidung gilt bis zum 31. Oktober 2004.

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