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Spieletest: Railroad Tycoon 3 - Wirtschaft auf Schienen

Screenshot #7
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Die vom Spiel gesteuerten Kontrahenten stellen eigentlich keine ernstzunehmende Konkurrenz dar. Meist beweist nur einer von ihnen wirtschaftliches Geschick. Die anderen dümpeln vor sich hin und können im weiteren Spielverlauf an der Börse vom Spieler übernommen werden. Dieser Handelsplatz bietet neben der Möglichkeit des Kapitalzuflusses auch die Option, sein privates Guthaben zu vervielfachen oder schlimmstenfalls in Rauch aufzulösen. Für echten Konkurrenzkampf sorgt der Multiplayer-Modus, der auch via Internet für Spannung sorgt.

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Screenshot #8
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Optisch hinterlässt Railroad Tycoon 3 einen sehr guten Eindruck. Die riesigen 3D-Karten lassen sich stufenlos aus einer Satellitenperspektive bis auf Bodenhöhe zoomen und geben zunehmend Details preis. Die detaillierten Gebäude, die Vegetation sowie das animierte Gewässer mit Reflexion und Lichtbrechung sind sehr schön anzusehen. Die Umsetzung der Lokomotiven und Wagons mit dem aufsteigendem Rauch und der nächtlichen Beleuchtung ist ebenfalls tadellos. Leider fehlt auf der Karte jegliches Leben - es gibt weder Tiere noch Banditen, die einem genretypisch das Leben schwer machen könnten. Auch die Städte sind unbelebt.

Wie in der Vorgängerversion ist der Soundtrack ein stimmiger Mix aus Banjo-Musik und Mundharmonika-Solos, der hervorragend in die amerikanischen Szenarien passt, aber in Europa oder Asien schon recht deplatziert wirkt. Passend zur Bewegung der Züge ertönen EAX3-Soundeffekte, aber ansonsten geht es im Raumklangbereich recht ruhig zu. Eine Sprachausgabe gibt es nur im Kampagnen-Menü und zu Beginn eines Szenarios.

Die Installation auf Windows 98/ME/2000/XP verlangt satte 1,2 GByte Festplattenplatz. Die minimalen Systemanforderungen gibt der Hersteller mit 400 MHz-Prozessor, 128 MByte Arbeitsspeicher und einer Grafikkarte mit 16 MByte an.

Fazit:
Railroad Tycoon 3 ist ein recht gut gelungener Mix aus Wirtschafts- und Zugsimulation, wobei der Schwerpunkt deutlich im Bereich Wirtschaft liegt. Die intuitive Bedienung, die weitestgehende Automatisierung des Warenverkehrs und die drei Schwierigkeitsgrade machen das Spiel für Genre-Einsteiger und Profis gleichermaßen spielbar und interessant. Wer mehr Wert auf eine realistische Zugsimulation in der Pionierzeit der Eisenbahn legt, sollte auch einen Blick auf Railroad Pioneer werfen - ein Test zu diesem Titel folgt. [von Alexander Vock]

 Spieletest: Railroad Tycoon 3 - Wirtschaft auf Schienen
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Jürä 21. Mai 2004

Nach meinen Erfahrungen ist RRT3 nicht schlecht, aber es ist verbesserungswürdig...


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