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Spieletest: Railroad Tycoon 3 - Wirtschaft auf Schienen

Screenshot #3
Screenshot #3
Das typische Ziel eines Szenarios lautet zum Beispiel: "Bauen Sie bis 1860 eine Bahnstrecke von Boston nach Buffalo". Für dieses Ziel erhält der Spieler eine Bronzemedaille. Silber- oder Gold-Auszeichnungen gibt es, wenn das Hauptziel in kürzerer Zeit erreicht und dabei mehr Geld erwirtschaftet wurde. Aber das große Geld wird in Railroad Tycoon 3 nicht auf der Schiene, sondern mit der Industrie verdient, denn die Fabriken profitieren am meisten vom schnellen Warenumschlag. Der clevere Tycoon kauft folglich Fabriken, bevor sie ans Streckennetz angeschlossen werden und sorgt im Anschluss dafür, dass seine eigenen Güter schnell transportiert werden. Mit diesem doppelten Profit werden dann selbst anspruchsvollere Ziele erreicht.

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Screenshot #4
Screenshot #4
Beim Interface wurden zwar Überarbeitungen vorgenommen, Kennern des mittlerweile fünf Jahre alten Railroad Tycoon 2 sollte es jedoch außerordentlich bekannt vorkommen. Mit wenigen Klicks werden Gleise verlegt oder Versorgungstürme, Wartungshallen und Bahnhöfe platziert. Das Verlegen der Gleise ist ausgesprochen einfach, wenn auch das Terrain häufig die Platzierung erschwert und im dichten Wald die Industrie schwer auszumachen ist. Glücklicherweise bietet Railroad Tycoon 3 die Möglichkeit, Bäume auszublenden und ein Gitternetz über die Oberfläche zu legen. Zusätzlich werden die Steigungen an der Strecke dargestellt, damit der Spieler den sinnvollsten Streckenverlauf abschätzen kann.

Screenshot #5
Screenshot #5
Je nach Szenario und Spielzeit stehen bis zu 40 originalgetreue Lokomotiven von der ersten Dampflok bis zum Hochgeschwindigkeits-Triebwagen zur Auswahl. Grundsätzlich gilt: Je höher die Geschwindigkeit, desto schlechter die Steigleistung. So gibt es für fast jede Strecke die passende Lokomotive.

Screenshot #6
Screenshot #6
Die Einflussmöglichkeiten des Spielers auf den Fahrplan beschränken sich darauf, welche Bahnhöfe angefahren und wie viele Waggons angehangen werden sollen und ob die Ladung den Typen "Fracht", "Express" oder "gemischt" entsprechen soll. Welche Fracht im Einzelnen transportiert und wo sie verkauft wird, regelt sich durch Angebot und Nachfrage selbständig.

Wie bereits erwähnt, liegt der Schwerpunkt von Railroad Tycoon 3 bei der Erzielung von Profiten. Der Zugverkehr ist dabei rein symbolisch als Frachttransport zu verstehen. Nur so lässt sich erklären, dass der Spieler keine Waggons kaufen muss, dass Züge auf der Stelle umkehren und gelegentlich ineinander fahren ohne einen Unfall zu verursachen, und dass es keine Weichen oder Signale gibt. In der Hinsicht nimmt es das ebenfalls neu veröffentlichte Railroad Pioneer etwas genauer. Dieses Verhalten mag den Enthusiasten stören - man sollte allerdings berücksichtigen, dass mit der Animation nur der Warenverkehr symbolisiert, nicht aber naturgetreu simuliert wird.

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Jürä 21. Mai 2004

Nach meinen Erfahrungen ist RRT3 nicht schlecht, aber es ist verbesserungswürdig...


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