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Spieletest: EyeToy Groove - Tanzen vor dem Fernseher

Jetzt auch Kalorienzähler integriert. Nach dem – auch für Sony – überraschend großen Erfolg von EyeToy Play ist seit kurzem EyeToy Groove erhältlich, der zweite Titel, der die USB-Kamera für die PlayStation 2 nutzt und somit mit dem Körper und nicht per Controller gesteuert wird. Wie der Name schon sagt geht es diesmal darum, sich möglichst rhythmisch zur Musik zu bewegen.
/ Thorsten Wiesner
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Als Spieler muss man also diesmal vor dem Fernseher bestimmte Bewegungsabläufe zum Takt der Musik vollführen. Praktisch bedeutet dies, dass man mit seinen Armen Symbolen folgt, die sich in verschiedene Richtungen des Screens bewegen. Manchmal müssen auch beide Arme gleichzeitig in eine Richtung geworfen werden, dann wieder soll man einen Halbkreis mit ihnen vollführen.

Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad wird das Ganze leicht zu einer recht schweißtreibenden Angelegenheit – den zahlreichen Symbolen zu folgen und sie dann auch noch im richtigen Moment – also im Takt – zu treffen, ist durchaus eine Herausforderung. Hat man zu viele Fehler gemacht und Symbole verpasst, ist das Spiel vorbei. Witzig: Automatisch werden kurze Videos und Schnappschüsse vom tanzenden Spieler gemacht, die sich nach dem Spiel anschauen und auf Wunsch auch auf der Memory Card abspeichern lassen.

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Große Pluspunkte gibt es für die Musikauswahl – unter den 25 Titeln finden sich zahlreiche Disco-Klassiker, aber auch einige aktuelle Nummern. So darf man sich unter anderem zu Musik von den Village People und Sister Sledge, aber auch zu Fatboy Slim oder Toploader bewegen.

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Wer wissen will, inwieweit die Bewegungen vor dem Fernseher beim Abbau überflüssiger Pfunde helfen, kann einen Kalorienzähler einblenden. Kennt man alle Songs und Bewegungen schon in- und auswendig, hat man zusätzlich noch die Möglichkeit, eigene Schrittfolgen zu entwerfen und abzuspeichern. Zudem muss man, wenn man mit mehreren Mitspielern antritt, nun nicht mehr unbedingt nacheinander spielen, sondern kann auch – dicht beieinander stehend – zu zweit gleichzeitig tanzen.

Das große Problem von EyeToy Groove ist allerdings die mangelnde Spieltiefe und der sehr begrenzte Umfang – den Dreh hat man schnell raus und Abwechslung im Spielverlauf gibt es kaum. Das galt für den Vorgänger EyeToy Play zwar auch, allerdings bekam man dort zwölf MiniSpiele geboten, was das Problem etwas kaschierte und für eine deutlich länger anhaltende Motivation sorgte. EyeToy Groove bietet allerdings nur ein Spiel – da ist der geforderte Preis von 49,95 Euro ohne bzw. 69,95 Euro mit Kamera schon recht happig.

Ein Hinweis: Bei den Screenshots handelt es sich um Pressebilder von Sony – der Spieler ist auf dem TV-Bildschirm nicht in so hoher Qualität dargestellt, wie auf diesen Bildern zu sehen.< BR>
Fazit:
Wie schon der Vorgänger EyeToy Play ist auch EyeToy Groove ein grandioser Party-Spaß – vor allem zu mehreren macht es immens viel Spaß, sich zu alten und aktuellen Disco-Hits vor dem Fernseher zu bewegen. Leider enttäuscht der Umfang ein bisschen: Für 50,- Euro (ohne Kamera) hätten es ruhig ein paar Mini-Spiele mehr sein dürfen.


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