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SCO: Open-Source-Entwickler sind chancenlos

Vorgehen durch Kongress, Supreme Court und Verfassung gedeckt

SCO-Chef Darl McBride hat einmal mehr in einem offenen Brief Stellung zu SCOs Vorgehen gegen Linux bezogen. Dabei kündigte er an, dass dies nur der erste einer ganze Serie von Briefen ist, in denen er die Kritik an SCOs Vorgehen im Einzelnen richtig stellen werde, schließlich werde es noch mindestens 18 Monate dauern, bis das eigentliche Verfahren vor Gericht verhandelt wird. Dabei steht zunächst die "Unrechtmäßigkeit" der GPL im Fokus von McBrides Darstellung.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach Ansicht von McBride verstößt die GNU General Public License gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika und ist auch mit dem europäischen Recht nicht zu vereinbaren. Er argumentiert, die US-Verfassung erlaube dem Kongress die Einführung von Patent- und Urheberrechtsgesetzen, von denen die US-Wirtschaft profitiere. Dies sei zuletzt durch die Verabschiedung des Digital Millennium Copyright Act ("DMCA") geschehen, da ohne ausreichenden Schutz digitale Technologien genutzt werden könnten, um US-Unternehmen zu bestehlen und so der US-Wirtschaft zu schaden, so McBride. Der DMCA sei durch gewählte Vertreter des US-Kongresses beschlossen worden und sollte daher respektiert werden.

Inhalt:
  1. SCO: Open-Source-Entwickler sind chancenlos
  2. SCO: Open-Source-Entwickler sind chancenlos

Doch, so McBride, eine Gruppe von Softwareentwicklern aus den Vereinigten Staaten und anderen Teilen der Welt glaubt nicht an den vom Kongress abgesegneten Schutz von Urheberrechten. Seit mehr als 20 Jahren versuche die Free Software Foundation wie auch andere, das in den USA und Europa existierende System von Urheber- und Patentrechten zu untergraben.

Die GPL fordere freien und offenen Zugang zu Linux und anderen Software-Quelltexten und verhindere deren proprietäre Nutzung. Damit versuche sie genau den gegenteiligen Effekt zu erzielen, für den Gesetze zum Schutz von Urheberrechten in den USA und Europa geschaffen wurden. Auch andere Unternehmen wie Red Hat würden die Position vertreten, dass Gesetze zum geistigen Eigentum den Fortschritt verhindern.

SCO hingegen nehme eine gegensätzliche Position ein und glaube daran, dass die vom US-Kongress und der Europäischen Union verabschiedeten Gesetze dem Wachstum und der Entwicklung der Software-Industrie und von Technologie im Allgemeinen fördere. Es laufe letztendlich auf eine Frage hinaus, so McBride: "Unterstützt man Urheberrechte und geistiges Eigentum oder unterstützt man 'frei' im Sinne von 'frei von Eigentum', wie es die Free Software Foundation, Red Hat und andere vertreten. Es gibt wirklich nichts dazwischen".

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SCO: Open-Source-Entwickler sind chancenlos 
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Michael - alt 24. Mai 2004

Also Deine Vorredner zeigen sich wesentlich intelligenter als Du. Solche Leute wie Du...

hans 28. Feb 2004

Mann Leute , das ist doch ganz offensichtlich ein Troll-Post.

Phil 08. Dez 2003

Sehr wichtiger Punkt! Ich persönlich bin glücklicher RedHat Nutzer (auf Servern) für...

Fitz 07. Dez 2003

siehe auch: http://www.pro-linux.de/news/2003/6257.html PS: Backdoor ist einfach eine...

Fitz 07. Dez 2003

Hmm, da gibts unter Windows tonnenweise Tools, die genau das selbe tun wie unter Linux...


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