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Sun: Cheaper than Dell

Scott McNealy stichelt gegen die Konkurrenz. Erstmals veranstaltet Sun derzeit seine Hausmesse SunNetwork in Europa. Die Konferenz im Berliner ICC zählt rund 6.300 Teilnehmer und wurde mit einer Keynote von Sun-Chef Scott McNealy eröffnet, der mit gewohnt spitzen Bemerkungen gegen Suns Konkurrenten wie Dell, IBM oder HP stichelte. Aber auch rund 20 neue Produkte kündigte Sun im Rahmen der SunNetwork an.
/ Jens Ihlenfeld
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"Im vergangenen Jahr haben wir intensiv mit Partnern wie AMD und Oracle zusammengearbeitet, um den Mehrwert von Solaris und des Java Enterprise Systems an unsere Kunden weiterzugeben" , so McNealy. "Wir haben fast hundert neue Features rund um den Network Computer ausgeliefert. Das beginnt bei Low-Cost-Systemen, die auf x86 oder UltraSPARC basieren und unter Solaris oder Linux laufen, und reicht bis zu einer kompletten Blade-Plattform mit N1 sowie unserem radikal neuen Java-System für Unternehmen und Desktops."

Dabei stellte McNealy vor allem Suns neue Preisstrategie in den Vordergrund, die er für den Hardware-Bereich kurz mit "Cheaper than Dell" zusammenfasst. Dennoch seien die Produkte profitabel, so auch im Softwarebereich, auch wenn hier nicht viel Geld zu verdienen wäre. Suns Engagement für Desktop-Software rechtfertigte McNealy vor allem damit, dass dies die Möglichkeiten zum Verkauf von Sun-Servern erhöhe. In dieselbe Richtung geht auch McNealys Argumentation bezüglich Suns Engagement bei x86-Systemen, das er vor allem als Einstieg sieht, um Kunden weitere Sun-Produkte zu verkaufen.

Das Unternehmen Sun sieht McNealy dabei als einen System-Anbieter, der sich deutlich von anderen Anbietern unterscheide. "Ein Server von Dell ist in gleichem Maße eine Web-Service-Lösung wie ein Kolbenring alleine einen Transport ausmacht" , so McNealy. Sun liefere zudem fertige Produkte, wo IBM einen Bausatz im Paket mit 400 Mechanikern anbiete.


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