Infineon bringt schnelle RFID-Etiketten auf den Markt
Die Chips hat Infineon zusammen mit dem australischen Unternehmen Magellan Technology auf Basis von Magellans PJM-Technologie entwickelt. Sie bieten etwa die 25fache Lese- und Schreibgeschwindigkeit gegenüber bisherigen RFID-(Radio-Frequency-Identification-)Technologien, die auf der in Europa zugelassenen Funkfrequenz von 13,56 Megahertz arbeiten.
So soll die für den Logistikeinsatz optimierte Technik in der Lage sein, in weniger als einer Sekunde bis zu 500 elektronische Labels sicher zu erkennen, zu lesen und zu beschreiben. Bei bisheriger RFID-Technik liegt die Erkennungsleistung bei 30 elektronischen Labels in der Sekunde.
Die neuen RFID-Chips arbeiten mit der PJM-(Phase-Jitter-Modulation-)Technologie, um die Funksignale der Identifikationsetiketten auszuwerten. Ständiges Umschalten zwischen acht verschiedenen Funkkanälen soll dabei die Lesegeschwindigkeiten erhöhen und für sichere Identifikation auch bei Massendurchsatz sorgen.
Die PJM-Chips sollen ab Anfang 2004 in großen Stückzahlen lieferbar sein. Es gibt sie in zwei Versionen, die beide zuverlässige Identifikation in verschiedenen Situationen ermöglichen: als "PJM ItemTag" für schnell vorbeilaufende, voneinander getrennte Teile etwa bei Fließbändern oder Paketsortieranlagen, sowie als "PJM StackTag", mit denen Hunderte Etiketten gleichzeitig identifiziert werden können. Die Signale werden im Lesegerät auch dann verarbeitet, wenn die Labels ungeordnet sind oder dicht an dicht lagern.
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