Sonys Highend-Konsole PSX mit deutlich weniger Funktionen
Features auf Grund von Termindruck "eingespart". Ab Mitte Dezember 2003 wird man – zumindest in Japan – die neue Sony-Konsole PSX kaufen können. Bei dem Gerät handelt es sich prinzipiell um eine PlayStation 2, die aber durch zusätzliche Hardware wie einen DVD-Brenner, TV-Tuner und Festplatte als komplette Entertainment-Lösung fürs Wohnzimmer angepriesen wird. Zahlreiche der zunächst angekündigten Funktionen hat Sony auf Grund von Terminschwierigkeiten aber nun offensichtlich doch nicht in das Gerät integriert.
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Um rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft die Konsole auf den Markt bringen zu können und so die Geschäftszahlen des zuletzt schwachen Entertainment-Sektors wieder aufzubessern, wurde laut mehreren übereinstimmenden US-Medienberichten unter anderem auf die Wiedergabemöglichkeit von MP3-Dateien verzichtet. Auch CD-R und DVD+RW kann das Gerät nun nicht lesen, Bilder der Formate TIFF und GIF werden ebenfalls nicht angezeigt. Zudem existiert zunächst keine Möglichkeit, die PSX an Sonys Online-Spieleservice teilnehmen zu lassen, und wer eine Cybershot-Digitalkamera besitzt, kann deren Filme nicht wie zunächst angekündigt über die PSX wiedergeben. Einige der Funktionen sollen allerdings später via Firmware-Update nachgeliefert werden.
Zumindest die Größe der Festplatte, auf der sich unter anderem via TV-Tuner aufgenommene Fernsehsendungen abspeichern lassen, und die Preise der PSX wurden nicht geändert: Für die Variante mit 160-GByte-Festplatte werden 79.800,- Yen (etwa 610,- Euro), für die Version mit 250-GByte-Festplatte 99.800,- Yen (etwa 762,- Euro) fällig. In Europa wird die PSX erst 2004 auf den Markt kommen; über mögliche Verkaufspreise hier zu Lande ist noch nichts bekannt.