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IT-Umfrage: Erneute Kürzungen beim Personal

IT-Budgets steigen 2004 um ein Prozent. Die IT-Etats in Deutschland stagnieren auch weiterhin. Das ist das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage des IT-Wirtschaftsmagazins "CIO" (Ausgabe 12/2003) unter 246 IT-Entscheidern. Ein Prozent Steigerung der IT-Budgets lautet demnach das bescheidene Ziel der Befragten.
/ Andreas Donath
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Grund für die geringe Investitionsbereitschaft ist nach wie vor die schlechte Wirtschaftslage: So planen knapp 56 Prozent der Umfrage-Teilnehmer, ihre Ausgaben auf Grund der Konjunktur auch im kommenden Jahr zu bremsen. Immerhin sechs Prozent allerdings geben zu, von der anhaltenden Flaute sogar zu profitieren.

Die größten Ausgabeposten innerhalb des IT-Bugets 2004 werden nach Angaben der IT-Entscheider für rund 52 Prozent Personalkosten sein, dicht gefolgt von der Infrastruktur (für rund 48 Prozent) sowie Anwendungen (für rund 39 Prozent/Mehrfachnennungen möglich). Insgesamt allerdings wurden die Personalkosten damit deutlich heruntergefahren: CIOs haben vor, erneut bei Beratern und Dienstleistern zu kürzen. Mehr als im Vorjahr wird demgegenüber in Anwendungen investiert. Hier dürfte die Befürchtung vieler CIOs vor einem Projektstau eine Rolle spielen: Fast die Hälfte der Befragten gab an, dass Etat-Kürzungen diese Folge haben, acht Prozent rechnen dadurch sogar mit Mehrkosten.

Der Stellenwert der Informationstechnologie im Unternehmen zeigt sich weitgehend unabhängig von der Etat-Entwicklung. So glauben rund 46 Prozent der CIOs, die ihren Etat 2003 senken mussten, dass sich zugleich die Bedeutung der IT in ihrer Firma verbessert hätte. Die Entscheider sind sogar zu 68 Prozent überzeugt, dass sich der Stellenwert der IT im Vorjahr generell erhöht habe.


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