Filmwirtschaft: Raubkopierer sind Verbrecher
Unter dem organisatorischen Dach der Zukunft Kino Marketing GmbH ruft die deutsche Filmwirtschaft daher nun gemeinsam mit der Filmförderungsanstalt (FFA) eine Initiative zum Schutz des Originals ins Leben. "Drastische, aber humorvolle Spots und Print-Motive sollen die Diskussion anregen und das fehlende Unrechtsbewusstsein des Endverbrauchers schärfen" , heißt es dazu in einer Pressemitteilung.
Um die Illegalität von Raubkopien zu verdeutlichen, führt die Kampagne die Rechtsfolgen für kriminell organisierte Raubkopierer vor Augen" , so Dr. Elke Esser, Geschäftsführerin der Zukunft Kino Marketing GmbH. So soll der Endverbraucher sein Verhalten kritisch hinterfragen und ändern. "Die Kampagne ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets der Filmwirtschaft, das auf die Eindämmung der illegalen Nutzung von Filmen abzielt" , erläutert Johannes Klingsporn, Geschäftsführer des Verbandes der Filmverleiher. "Denn Film- und Videowirtschaft können und werden den Diebstahl von Filmen nicht tolerieren."
Kampagnen-Spots und Print-Motive sollen ab Ende November 2003 in Kino, Videotheken, TV und Print für rund ein Jahr laufen.
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