Abo
  • IT-Karriere:

Test: PalmOS-PDA UX50 enttäuscht trotz Bluetooth und WLAN

Clié UX50 mit Digitalkamera, Mini-Tastatur und Farbdisplay im Querformat

Mit dem UX50 nahm Sony ein neues Top-Gerät unter den PalmOS-PDAs der Clié-Reihe ins Sortiment, was entsprechend hohe Erwartungen an das neue Modell richtet. In vielen Details verpassten die Entwickler dem Clié UX50 interessante Neuerungen; allerdings wirken viele Funktionen und Möglichkeiten unausgereift respektive halbherzig umgesetzt. Ob der PDA dennoch sein Geld wert ist, klärt der folgende Testbericht.

Artikel veröffentlicht am ,

Clié UX50
Clié UX50
Der Clié UX50 besitzt als Hauptunterschied zu anderen Sony-PDAs sowie PalmOS-Geräten ein Display, welches Informationen im Querformat statt im Hochformat anzeigt, wobei der Touchscreen eine kleinere Display-Diagonale aufweist, dabei aber eine zeitgemäße Auflösung von 480 x 320 Bildpunkten liefert. Als Ergänzung zu dem schwenk- und drehbaren Display enthält das Gerät eine Mini-Tastatur, so dass der UX50 vom Aufbau an einen mit Tastatur versehenen Tablet-PC erinnert. Auch da lässt sich das Display so umklappen, dass entweder die Tastatur verwendet werden kann oder das Display diese verdeckt und das Gerät so weniger Platz beansprucht.

Auf Grund der Querformat-Ausrichtung des Touchscreens befindet sich das virtuelle Graffiti-Feld nicht am unteren Ende des Bildschirms, sondern wird wahlweise am rechten oder linken Rand eingeblendet. Die Kollegen von Brighthand.com zeigen zur Veranschaulichung ein entsprechendes Foto vom Graffiti-Feld. Eine ständig sichtbare Befehlsleiste neben dem Graffiti-Feld informiert über Uhrzeit, Akkuladestand sowie die WLAN-Empfangsstärke. Außerdem aktiviert man darüber das Graffiti-Feld, verändert die Lautstärke, wechselt zum Programmstarter oder ruft das Menü auf. Ein spezielles Icon gibt Informationen zur Speicherbelegung von RAM, Flash-Speicher oder externer Speicherkarte. Nutzer anderer PalmOS-Geräte werden sich erst daran gewöhnen müssen, dass man Graffiti-Eingaben nun neben und nicht unterhalb des Displays vornimmt. Bedauerlicherweise lassen sich trotz der Verwendung von Graffiti 2 keine Texteingaben auf dem gesamten Display durchführen, so dass dazu das Graffiti-Feld aufgerufen werden muss. Da der UX50 erstmals ein solches Display-Querformat verwendet, sind viele Applikationen noch nicht an eine solche Darstellung angepasst, so dass diese den größere Bildschirmbereich nicht nutzen können. In naher Zukunft werden die wichtigen Applikationen das UX50-Display vermutlich unterstützen, so dass das Problem nur eine Frage der Zeit sein sollte.

Anders sieht es mit den vorinstallierten Applikationen auf dem PDA aus: Denn die Mehrzahl der auf dem Gerät befindlichen Programme unterstützt unerklärlicherweise das Querformat mit ausgeblendetem Graffiti-Feld nicht, obgleich viele Applikationen von Sony selbst stammen. Da sämtliche dieser Programme nicht einzeln angeboten werden, sollte man hier keine Updates erwarten. Lediglich der Web-Browser NetFront, der Dokumentenbetrachter Picsel-Viewer, der E-Mail-Client, die Software zur Aufnahme und Anzeige von Fotos sowie die PIM-Anwendungen zur Termin-, Adress-, Aufgaben- und Notizverwaltung können das Graffiti-Feld ausblenden. Den Sony-Applikationen zur Bildbearbeitung, MP3-Wiedergabe sowie zum SMS-Schreiben bleibt das große Display ebenso vorenthalten wie der Software zur Sprachaufzeichnung. Diese halbherzige Implementierung der Querformat-Auflösung hinterlässt somit keinen guten Eindruck, zumal von den mitgelieferten Applikationen lediglich der Picsel-Viewer eine Option zur Hochkant-Darstellung bietet, was besonders bei den Aufgaben oder im Kalender eine große Hilfe bedeuten würde.

Test: PalmOS-PDA UX50 enttäuscht trotz Bluetooth und WLAN 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 139€
  2. (u. a. AMD Ryzen + ASUS-X570-Mainboard kaufen und bis zu 125€ sparen)
  3. (u. a. Hunt Showdown für 29,99€, Forza Motorsport 7 für 28,49€ und Hitman 2 für 14,49€)
  4. (heute u. a. Xbox One Bundles mit FIFA 20)

JO 27. Feb 2004

also der test ist echt viel zu lang! Was bringt es, wenn sich der Autor in seiner ehre...

rocky 28. Nov 2003

Man kann auch einen Test schlecht machen

Sinbad 28. Nov 2003

das nächste Mal kannst Du ja die Tests in Chip oder c't lesen. Die sind lange nicht so...

jeej.de 27. Nov 2003

"viel Text - schlechter Test" Ja, das empfand ich ähnlich. Der Test hatte zwar einige...

Tilmann... 27. Nov 2003

Ich nutze den ux50 seit dem Tag siner Markteinführung in Verbindung mit einem Memory...


Folgen Sie uns
       


Ancestors - Fazit

Mehre Millionen Jahre in einem Spiel: Dieses mutige Ziel hat sich das Indiegame Ancestors - The Humankind Odyssee gesetzt.

Ancestors - Fazit Video aufrufen
Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Hue Sync: Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar
Hue Sync
Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar

Mit Hue Sync können Philips-Hue-Nutzer ihre Lampen passend zu Filmen oder Musik aufleuchten lassen - bisher aber nur recht umständlich über einen PC. Die neue Play HDMI Sync Box ist ein Splitter mit eingebautem Hue-Sync-Controller, an den einfach Konsolen oder Blu-ray-Player angeschlossen werden können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Signify Kleiner Schalter und Steckdose für Philips Hue
  2. Smart Home Philips-Hue-Leuchtmittel mit Bluetooth
  3. Smart Home Philips Hue mit Außenbewegungsmelder und neuen Außenlampen

Umwelt: Grüne Energie aus der Toilette
Umwelt
Grüne Energie aus der Toilette

In Hamburg wird in bislang nicht gekanntem Maßstab getestet, wie gut sich aus Toilettenabwasser Strom und Wärme erzeugen lassen. Außerdem sollen aus dem Abwasser Pflanzennährstoffe für die Landwirtschaft gewonnen werden. Dafür müssen aber erst einmal die Schadstoffe aus den Gärresten gefiltert werden.
Von Monika Rößiger

  1. Fridays for Future Klimastreiks online und offline

    •  /