Test: PalmOS-PDA UX50 enttäuscht trotz Bluetooth und WLAN

Als Betriebssystem kommt im UX50 das aktuelle PalmOS 5.2 zum Einsatz, wobei Sony dem Gerät zahlreiche zusätzliche Applikationen spendiert. Dazu gehören unter anderem Programme zur Bildbearbeitung, zur Wiedergabe von Videodateien, eine SMS-Applikation sowie ein komfortabler Dateimanager. Ein passender MP3-Player spielt Musikdaten ab, sofern die Daten im Flash-Speicher oder auf einer Speicherkarte liegen, und gibt diese über die Kopfhörer-Buchse aus. Bei der Wiedergabe von MP3-Stücken schaltet sich bei Aktivierung der Hold-Funktion das Display aus, was den Stromverbrauch verringert. Über die Software Remote Cam soll sich eine entsprechend bestückte Digitalkamera per Bluetooth fernsteuern lassen, während ein Flash-Player Flash-Animationen wiedergibt. Mit Clié Mail können E-Mails von POP3-Postfächern abgefragt und auf den mobilen Begleiter übertragen oder von diesem versendet werden.

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Der von Picsel stammende Picsel Viewer kann ohne Umwandlung PDF- und Text-Dokumente, Word- und Excel-Dateien, PowerPoint-Präsentationen, HTML-Dateien sowie die Bildformate JPEG, GIF, PNG und BMP anzeigen, so dass man damit diese weit verbreiteten Dateiarten auf dem PDA begutachten kann. Allerdings ist die Bedienung der Software gewöhnungsbedürftig, weil hier kein Standard-PalmOS-Bedienkonzept verwendet wird. Nach kurzer Einarbeitungszeit lässt sich der Picsel Viewer aber zügig bedienen. Sehr erfreulich, dass sich Dokumente drehen lassen, so dass auch eine hochkante Darstellung auf dem UX50 möglich ist.

Die integrierte CMOS-Digitalkamera nimmt Bilder mit einer maximalen Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten auf, wobei man in der zugehörigen Kamera-Applikation Fotos auch mit 160 x 120, 320 x 240 oder 320 x 480 Pixeln knipsen kann. Die Videokamera-Applikation nimmt Videoschnipsel wahlweise mit einer Bitrate von 96, 192 oder 256 KBit pro Sekunde auf. Beide Kamera-Applikationen bieten ein digitales 3fach-Zoom und speichern Daten wahlweise im RAM-Speicher, im Flash-Speicher oder auf einem Memory Stick. Als Weiteres lässt sich die Funktion des Aufnahmeknopfes in den beiden Foto-Applikationen oder der Sprachaufzeichnungs-Software verändern, wobei sich nur eine der drei Applikationen dem Knopf zuweisen lässt.

Sony legt dem Clié UX50 eine Dockingstation bei, worauf man das Gerät sehr bequem von oben legen kann - allerdings wird über die Dockingstation lediglich der Akku geladen, so dass das zunächst Praktische schnell nutzlos wird. Zum Datenaustausch mit dem PC muss jedes Mal ein USB-Kabel an den PDA gestöpselt werden, was eine recht fummelige Angelegenheit ist, so dass man bereits nach wenigen HotSync-Vorgängen die Lust auf diese Prozedur verliert. Eine umgekehrte Lösung wäre hier schon sinnvoller, weil man dann auf Reisen nicht die Dockingstation mitnehmen müsste, um das Gerät aufzuladen. Als weiteres Ärgernis sparte Sony den sonst bei PalmOS-Geräten üblichen HotSync-Knopf ein. So lässt sich ein Datenaustausch nur durch den Aufruf der HotSync-Applikation am PDA ausführen. Zumindest das Problem mit dem USB-Kabel kann man umgehen, indem man den UX50 über Bluetooth oder Infrarot mit dem PC synchronisiert.

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JO 27. Feb 2004

also der test ist echt viel zu lang! Was bringt es, wenn sich der Autor in seiner ehre...

rocky 28. Nov 2003

Man kann auch einen Test schlecht machen

Sinbad 28. Nov 2003

das nächste Mal kannst Du ja die Tests in Chip oder c't lesen. Die sind lange nicht so...

jeej.de 27. Nov 2003

"viel Text - schlechter Test" Ja, das empfand ich ähnlich. Der Test hatte zwar einige...

Tilmann... 27. Nov 2003

Ich nutze den ux50 seit dem Tag siner Markteinführung in Verbindung mit einem Memory...



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