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Test: PalmOS-PDA UX50 enttäuscht trotz Bluetooth und WLAN

Mit Infrarot, Bluetooth und WLAN nach IEEE802.11b verfügt der UX50 über alle derzeit aktuellen drahtlosen Verbindungstechniken und ist damit vorbildlich ausgestattet. Besonders einfach lässt sich die Bluetooth-Funktion nutzen, um darüber drahtlos zu einem kompatiblen Handy in Kontakt zu treten und so im Internet zu surfen sowie E-Mails zu senden oder zu empfangen. Aber auch das Austauschen von Palm-Daten wird so erleichtert. Über die WLAN-Funktion kommt man natürlich mit höherer Geschwindigkeit ins Internet, allerdings verbraucht die WLAN-Funktion deutlich mehr Strom als die Bluetooth-Technik.

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Sowohl die Bluetooth- als auch die WLAN-Konfiguration nimmt man in den Einstellungen vor, wobei für Bluetooth ein eigener Programmpunkt besteht, während sich die WLAN-Einstellungen etwas versteckt in den Netzwerk-Einstellungen befinden. Beide Funktechniken ließen sich bequem konfigurieren, so dass der UX50 nur wenige Minuten später bereits drahtlos mit den entsprechenden Geräten in Kontakt stand. Eine Anzeige am rechten Rand des Displays informiert über eine bestehende WLAN- oder Bluetooth-Verbindung, so dass man dies bequem im Blickfeld behält.

Clié UX50
Clié UX50
Für das Surfen im Internet entschied sich Sony beim UX50 für den Web-Browser NetFront von Access, welcher in der Version 3.0 beiliegt. Der Browser beherrscht den Umgang mit Cookies, JavaScript, CSS, Animationen und kann Tabellen- sowie Frame-Seiten so auf dem Display darstellen, dass das Layout nicht zerhauen wird, wie es manch anderer Web-Browser auf PDAs macht. Mit NetFront kommt das Surfen einem Internet-Besuch mit einem Desktop-Browser recht nahe, allerdings müssen Frame- oder Tabellenseiten gelegentlich auch nach links oder rechts gescrollt werden, da diese nicht ganz auf das kleine Display passen. Hier helfen verschiedene Zoom-Stufen, um die Darstellungsgröße zu bestimmen. Über eine spezielle Option lässt sich der sichtbare Bereich einer Seite zudem bequem durch Ziehen des Stifts verschieben, was auf großen Webseiten eine deutliche Bedienerleichterung bedeutet. Zwar kann der Browser keine Popup-Fenster anzeigen, weist aber immerhin in einer Dialogbox auf diesen Umstand hin. Sowohl die Seitendarstellung als auch das Bewegen auf den Webseiten geschieht sehr rasch, was auch dem von Sony entwickelten ARM-Prozessor mit einer maximalen Taktrate von 123 MHz zu verdanken ist, der im UX50 zum Einsatz kommt.

Neben der Texteingabe per Graffiti 2, über die Tastatur oder die virtuelle Tastatur spendiert Sony seinem teuersten Modell auch die Handschriftenerkennung Decuma, welche über das eingeblendete Graffiti-Feld aufgerufen werden kann. Aktiviert man Decuma, öffnet sich ein Eingabefenster, das bezeichnenderweise das große Display des UX50 nicht unterstützt, so dass ein schmalerer Schreibbereich zur Verfügung steht als es möglich wäre. Nun lassen sich darin handschriftliche Eingaben machen, die von der Software halbwegs gut erkannt werden. Man muss die Buchstaben aber weiterhin einzeln schreiben, weil zusammengeschriebene Wörter nicht erkennt werden. Allerdings sollte man Decuma an die eigene Handschrift anpassen, indem man alle Buchstaben eingibt, um die Erkennungsgenauigkeit zu erhöhen. Ohne diese Trainingsphase kommt es oft zu Falscherkennungen.

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JO 27. Feb 2004

also der test ist echt viel zu lang! Was bringt es, wenn sich der Autor in seiner ehre...

rocky 28. Nov 2003

Man kann auch einen Test schlecht machen

Sinbad 28. Nov 2003

das nächste Mal kannst Du ja die Tests in Chip oder c't lesen. Die sind lange nicht so...

jeej.de 27. Nov 2003

"viel Text - schlechter Test" Ja, das empfand ich ähnlich. Der Test hatte zwar einige...

Tilmann... 27. Nov 2003

Ich nutze den ux50 seit dem Tag siner Markteinführung in Verbindung mit einem Memory...


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