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Test: PalmOS-PDA UX50 enttäuscht trotz Bluetooth und WLAN

Neben den äußerlichen Besonderheiten fällt beim ersten Einschalten sofort auf, dass Sony dem UX50 einen alternativen Programmstarter spendierte, der optisch zu beeindrucken weiß und einige Veränderungen in der Bedienung bringt. So verwendet das Sony-Pendant keine Kategorien, sondern verwaltet die Applikationen in Gruppen, wovon ständig alle angezeigt werden. Wählt man eine Gruppe aus, springt ein animierter Cursor zu der ersten Applikation dieser Gruppe. Beim Navigieren mit dem Cursor per Tastatur oder Jog-Dial zeigt die Gruppen-Auswahl die aktuelle Selektion, sobald man in eine andere Gruppe wechselt. Die Gruppenzugehörigkeit der Applikation lässt sich wie bei den Kategorien des normalen Programmstarters nach Belieben verändern. Im Unterschied zu Kategorien lassen sich die Applikationen innerhalb einer Gruppe beliebig anordnen, so dass man nicht an die alphabetische Sortierung gebunden ist. So hievt man etwa häufig genutzte Applikationen einer Gruppe nach vorne in die Liste und erreicht diese so bequem.

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Allerdings dämmen die Gruppen nicht die Gefahr der Unübersichtlichkeit ein, da eben alle installierten Applikationen in einer Liste erscheinen. Immerhin lassen sich auf Wunsch die Applikationen auf dem Memory Stick und im internen Flash-Speicher ausblenden. Werden Programme aus dem Flash-Speicher und der Speicherkarte eingebunden, erscheinen diese als letzte Gruppen im Programmstarter.

Mehr eine optische Spielerei stellt die Möglichkeit dar, die Applikationsliste so anzuzeigen, als ob diese als 3D-Ansicht auf einen Ball projiziert wären. Um die Übersichtlichkeit bei vielen Applikationen zu erhöhen, steht eine Verkleinerungsoption zur Wahl, so dass mehr Applikationen im sichtbaren Bereich unterkommen. Für bis zu zehn Applikationen steht ein gesonderter Bereich zum Schnellstart zur Verfügung. Alle diesem Bereich zugeordneten Programme erscheinen weiterhin in der normalen Ansicht des Programmstarters. Als sehr praktisch erweist sich der leicht modifizierte Scrollbalken in Sonys Programmstarter, denn bereits ein Stiftklick in den gewünschten Bereich lässt den Cursor an die betreffende Stelle springen. Das erspart das mühselige Ziehen des Positionszeigers im Scrollbalken, um in einer umfangreichen Applikationssammlung etwa vom Anfang zum Ende zu hüpfen.

Die Tastaturbedienung des UX50-Programmstarters fällt mancherorts eigenwillig aus, bedient sich andererseits aber der üblichen PalmOS-Gepflogenheiten. So selektiert man Applikationen bequem durch Eingabe des Anfangsbuchstabens, kann das ausgewählte Programm dann aber nicht - wie zu erwarten wäre - mit einem beherzten Druck auf die Return-Taste starten. Stattdessen muss zusätzlich zur Return-Taste die Ctrl-Taste niedergedrückt werden, um eine Applikation aufzurufen. Welchen Sinn dieser Umweg ergibt, bleibt wohl auf ewig Sonys Geheimnis, denn die Return-Taste allein weist schließlich keine Funktion auf. Als weiteres Ärgernis erwecken erst Sondertasten die Cursortasten zum Leben. Will man den Cursor steuern, muss man die Ctrl- oder Optionstaste betätigen, wobei die Zuweisung dann zu endgültiger Verwirrung führt, denn nur die Hoch-Runter-Tasten der vier Cursortasten sind mit Funktionen belegt: So bewegt man den Cursor mit Hilfe der Ctrl-Taste nach links und rechts sowie mit der Optionstaste nach oben und unten - wenn man dabei auf die Hoch-Runter-Tasten tippt.

Statt des Sony-Programmstarters kann man auch den gewöhnlichen PalmOS-Programmstarter nutzen, was für PalmOS-Kenner die Einarbeitungszeit verringert. Immerhin wurde auch dieser Programmstarter an das Soft-Graffiti-Feld angepasst, so dass der größere Bildschirmbereich genutzt wird. Im Unterschied zum Sony-Programmstarter kann man den Cursor nur mit den Hoch-Runter-Tasten und der Ctrl-Taste nach links und rechts bewegen; Applikationen werden dann mit der Return-Taste samt Ctrl-Taste gestartet. In beiden Programmstartern gibt es zudem die Möglichkeit, mit dem Drehrad Applikationen auszuwählen und diese mit einem Klick zu starten.

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JO 27. Feb 2004

also der test ist echt viel zu lang! Was bringt es, wenn sich der Autor in seiner ehre...

rocky 28. Nov 2003

Man kann auch einen Test schlecht machen

Sinbad 28. Nov 2003

das nächste Mal kannst Du ja die Tests in Chip oder c't lesen. Die sind lange nicht so...

jeej.de 27. Nov 2003

"viel Text - schlechter Test" Ja, das empfand ich ähnlich. Der Test hatte zwar einige...

Tilmann... 27. Nov 2003

Ich nutze den ux50 seit dem Tag siner Markteinführung in Verbindung mit einem Memory...


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