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Test: PalmOS-PDA UX50 enttäuscht trotz Bluetooth und WLAN

Leider legte Sony keinerlei Wert darauf, den PDA über die Tastatur ohne Stift bedienen zu können. So fehlt ein Befehl zum Aufruf des Menüs in den Applikationen oder eine Aufrufmöglichkeit des Programmstarters. Damit dient die Tastatur vornehmlich zur Texteingabe und man muss für die PDA-Bedienung immer wieder zum Stift greifen. Auch hier bleibt Sony weit hinter dem zurück, was etwa Palm oder Handspring in ihren Tastatur-Geräten verwirklicht haben, bei denen die mobilen Begleiter nahezu umfassend ohne Stiftzücken gesteuert werden können.

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Neben der Tastatur-Steuerung lässt sich der UX50 per Stift über den Touchscreen bedienen. Dabei legt Sony dem PDA einen sehr dünnen, ausziehbaren Stift bei, der sehr leicht ist. Das geringe Gewicht und die Dünne des Stifts wecken den Wunsch nach dem Stopp einer weiteren Miniaturisierung. Denn für große Hände stellt es eine Zumutung dar, damit arbeiten zu müssen, wobei auch durchschnittliche Hände einen etwas voluminöseren Stift bevorzugen, um überhaupt etwas in der Hand zu haben. Trotz des Ausziehmechanismus ist der UX50-Stift ein ganzes Stück kürzer als vergleichbare PDA-Stifte. Erfreulich, dass der Stift den Reset-Knopf am PDA ohne Schraubarbeiten auslösen kann, da das Reset-Loch entsprechend groß ausgefallen ist.

Seitenansicht
Seitenansicht
Als weitere Bedienhilfe wurde das von anderen Sony-PDAs bekannte Drehrad (Jog-Dial) beibehalten, dabei aber an eine gänzlich andere Position gesetzt, wo deren Sinn und Zweck kaum noch nachzuvollziehen ist. Normalerweise befindet es sich am linken Gehäuserand und erleichtert die einhändige Bedienung sowie das Blättern in Dokumenten. Beim UX50 verfrachtete der Hersteller dieses Bedienelement stattdessen vorne links ans Gehäuse, wo das Drehrad kaum sinnvoll mit einer Hand bedient werden kann, weil beide Hände das Gerät halten müssen. Zum Auslösen einer Funktion muss wie gewohnt das Drehrad gedrückt werden, wobei der Druckpunkt beim UX50 weniger klar zu erahnen ist, was die Bedienbarkeit zusätzlich erschwert. Ohnehin fragt man sich, wann Sony endlich nachzieht und die beliebten 5-Wege-Navigationstasten von Palm oder Handspring in die Clié-Serie einbezieht, welche eine stiftlose Bedienung erlauben und insgesamt die Bedienerführung der Geräte massiv verbessern. Als Weiteres finden sich an der vorderen Seite drei statt der sonst üblichen vier Hardware-Knöpfe zum Direktstart konfigurierbarer Applikationen.

Im Clié UX50 stecken 16 MByte RAM, wobei ein Flash-ROM mit 29 MByte Fassungsvermögen für Backups sowie sehr bequem zum Auslagern von Applikationen oder Daten verwendet werden kann. Insgesamt stehen somit also maximal 45 MByte für Daten und Applikationen zur Verfügung. Über eine entsprechende Option in den Einstellungen lassen sich sämtliche RAM-Daten im Flash-ROM ablegen, damit diese bei niedriger Akkukapazität nicht verloren gehen. Sollte man den PDA also mit einem Hard-Reset in den Ursprungszustand versetzen müssen, kommt automatisch eine Abfrage, ob das letzte Backup wieder eingespielt werden soll - eine sehr sinnvolle und praktische Funktion. Als weiterer Speicherort steht natürlich noch der Sony-übliche Steckplatz für Memory Sticks zur Verfügung, wobei der UX50 auch den Memory Stick Pro unterstützt.

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JO 27. Feb 2004

also der test ist echt viel zu lang! Was bringt es, wenn sich der Autor in seiner ehre...

rocky 28. Nov 2003

Man kann auch einen Test schlecht machen

Sinbad 28. Nov 2003

das nächste Mal kannst Du ja die Tests in Chip oder c't lesen. Die sind lange nicht so...

jeej.de 27. Nov 2003

"viel Text - schlechter Test" Ja, das empfand ich ähnlich. Der Test hatte zwar einige...

Tilmann... 27. Nov 2003

Ich nutze den ux50 seit dem Tag siner Markteinführung in Verbindung mit einem Memory...


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