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Test: PalmOS-PDA UX50 enttäuscht trotz Bluetooth und WLAN

Ohne Fehl und Tadel ist hingegen das Display selbst, welches eine vorbildlich gleichmäßige Ausleuchtung aufweist. Die regulierbare Display-Helligkeit lässt keine Wünsche offen, da die geringste Helligkeitsstufe auch in totaler Dunkelheit angenehm leuchtarm und somit nicht zu hell ausfällt. Das Transflektiv-Display lässt sich bei hellem Tageslicht auch ganz ohne Beleuchtung nutzen, was den Strombedarf verringert. Verwendet man den PDA hingegen überwiegend in Innenräumen, wird man nur selten auf die Beleuchtung verzichten wollen.

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Clié UX50
Clié UX50
Leider hinterlässt auch die Tastatur einen sehr durchwachsenen Eindruck. So fällt zunächst negativ auf, dass es Sony abermals nicht für nötig hält, die Mini-Tastatur im UX50 an die Bedürfnisse des deutschen Marktes anzupassen: Statt mit einer zu erwartenden QWERTZ-Belegung verunsichert Sony die deutsche Kundschaft mit einem englischsprachigen QWERTY-Layout. Beim Schreiben tippt man somit schnell mal statt dem "z" ein "y" oder umgekehrt. Äußerst skurril verteilte Sony ferner die deutschen Umlaute auf der Tastatur, welche man mit Hilfe einer Optionstaste erreicht, wie es bei mobilen Geräten üblich ist. Üblich ist es aber nicht, dass man an den unmöglichsten Positionen nach diesen Buchstaben suchen muss und die Verteilung keinerlei Sinn ergibt: Das "ß" gibt man beim UX50 über die Taste "g" ein, das "ä" erreicht man über das "i", während das "ö" via "x" und das "ü" mittels "_" getippt wird - jeweils durch Zuhilfenahmen der Optionstaste. Daher bedarf es einer gehörigen Einarbeitungszeit, bis man mit der UX50-Tastatur einigermaßen zügig Texteingaben vornehmen kann.

Die systematische Ignoranz gegenüber der deutschen Kundschaft bezüglich der Tastatur war bereits bei den vorherigen Clié-Modellen NR70V, NX70V, NX73V, NZ90 sowie dem TG50 zu beobachten, allerdings rückt die Tastatur beim UX50 stärker als zentrales Bedienelement in den Mittelpunkt, so dass dafür keinerlei Verständnis mehr aufzubringen ist. Alle übrigen Hersteller von Tastatur-Geräten aus dem PalmOS-Lager machen Sony hier vor, wie Käufer auf dem deutschen Markt behandelt werden wollen: Sowohl Palm als auch Handspring bieten ihre Geräte selbstverständlich mit komplett eingedeutschter QWERTZ-Tastatur an, auf denen die deutschen Umlaute leicht nachvollziehbar über die Stammbuchstaben "a", "o", "u" und "s" zu finden sind.

Wer sich nicht daran stört, dass die UX50-Tastatur eine gehörige Eingewöhnungsphase verlangt, erhält ansonsten eine ordentliche mobile Mini-Tastatur, bei der Sony einige Fehler aus der Vergangenheit ausgemerzt hat. So ist es nicht mehr nötig, bei der Eingabe von Großbuchstaben die Umschalttaste gleichzeitig mit dem entsprechenden Buchstaben niederzudrücken. Vielmehr genügt es nun, die Umschalttaste einmal zu betätigen und dann den gewünschten Großbuchstaben zu tippen, was den Großschreibmodus wieder deaktiviert. Dieses Verhalten gilt auch für die Options- und Control-Taste, so dass man sich bei Nutzung dieser Tastenkombinationen keinen "Fingerbruch" holt. Dabei wird praktischerweise der Zustand der Options-, Control- und Umschalttaste mit einem gesonderten Icon in der ständig sichtbaren Graffiti-Statusleiste angezeigt. Recht schmal fällt die Leertaste aus, so dass man diese mit der rechten Hand ab und zu verfehlt.

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JO 27. Feb 2004

also der test ist echt viel zu lang! Was bringt es, wenn sich der Autor in seiner ehre...

rocky 28. Nov 2003

Man kann auch einen Test schlecht machen

Sinbad 28. Nov 2003

das nächste Mal kannst Du ja die Tests in Chip oder c't lesen. Die sind lange nicht so...

jeej.de 27. Nov 2003

"viel Text - schlechter Test" Ja, das empfand ich ähnlich. Der Test hatte zwar einige...

Tilmann... 27. Nov 2003

Ich nutze den ux50 seit dem Tag siner Markteinführung in Verbindung mit einem Memory...


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