Spieletest: "Uru: Ages Beyond Myst" - Mystisches Adventure

Neuer Myst-Titel mit hübscher Echtzeit-3D-Grafik und Online-Modus

Nach "Myst", "Riven" und "Myst III: Exile" erschien mit "Uru: Ages Beyond Myst" kürzlich der vierte Teil der beliebten Adventure-Serie Myst. Erstmals wird dabei auf aufwendige 3D-Grafik und zudem einen Online-Modus gesetzt, der ein gemeinsames Entdecken der hübsch gestalteten Fantasiewelten ermöglicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Uru: Ages Beyond Myst
Uru: Ages Beyond Myst
In Uru gilt es, auf Bitte von Atrus Tochter Yeesha die Überreste der einstmals mächtigen Zivilisation von D'ni zu erforschen. Die D'ni lebten vor 10.000 Jahren unter der Erdoberfläche und erschufen ständig neue fantastische Welten, die wie in den vorherigen Spielen durch als Portale dienende "Weltenbücher" verbunden sind. Trotz oder gerade wegen ihres Fortschritts beendete eine Katastrophe das Leben der D'ni. Den Spielern obliegt es nun, sowohl im Einzelspieler-Modus als auch im kostenpflichtigen Online-Modus ("Uru Live") die über- und unterirdischen Städte der D'ni, ihre Technik sowie die Geschehnisse zu erforschen und die Dinge wieder ins Lot zu rücken.

Screenshot #1
Screenshot #1
Die D'ni schufen im südlichen Neumexiko eine Verbindung zwischen ihrer Welt und der Erde bzw. der Erdoberfläche. Dort beginnt auch das Abenteuer, nachdem ein weiblicher oder männlicher Charakter erschaffen bzw. dessen Aussehen - von Augenfarbe bis hin zum Schuh - festgelegt wurde. Charakterwerte wie bei Rollenspielen gibt es hingegen wie bei den Vorgängern nicht, dafür lassen sich Körperform, Haarpracht, Gesichtszüge und Kleidung auch nachträglich verändern.

Screenshot #2
Screenshot #2
Gleich zu Beginn fällt auf, dass sich bei Uru im Vergleich zu den Vorgängern grafisch einiges getan hat: Die Entwickler wechselten von vorberechneter Grafik zu in Echtzeit berechneter, fast ebenso hübscher 3D-Grafik. Die Welten können damit weitgehend frei erforscht werden, da keine vorbestimmten Bewegungspfade vonnöten sind. Zudem sieht man den eigenen Charakter aus der Beobachter-Perspektive, wahlweise aber auch aus der für Myst-Fans gewohnten Ego-Ansicht.

Screenshot #3
Screenshot #3
Die größere Bewegungsfreiheit dank des Einsatzes der sehr gut aussehenden und mit atmosphärischem Sound unterlegten 3D-Grafik bringt jedoch auch ihre Nachteile mit sich: Eine Radeon- oder GeForce-Grafikkarte mit mindestens 32 MByte Speicher ist Voraussetzung, andere Grafikchips werden nicht erwähnt und wohl auch nicht unterstützt. Ein fürs Spielen benötigter Rechner, in dem ein Prozessor mit mindestens 800 MHz und zudem 256 MByte Speicher vorhanden sind, zeugt ebenfalls von den deutlich gestiegenen Anforderungen des jüngsten Myst-Titels.

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Spieletest: "Uru: Ages Beyond Myst" - Mystisches Adventure 
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Sythiar 22. Jan 2005

Ich weiss nicht, ob die Antwort nicht etwas spät kommt, aber: ich hatte das selbe...

Ratte 29. Mär 2004

Uru ist wirklich ein verzwickt schweres Spiel. Ich habe mich in stundenlanger...

sentinel 29. Dez 2003

na ja ich glaub man könnt mit aktuellen pc's mehr rausholen - aber die meisten adventures...

Petra 13. Dez 2003

Hallo...wollte Uru spielen aber mein charakter ist und bleibt rabenschwarz..warum ist das...

srcdbgr 27. Nov 2003

Also das Problem mit Gamma hatte ich beim spielen von Uru nicht. Was mich aber echt nervt...



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