• IT-Karriere:
  • Services:

W3B: Online-Werbung in der Krise?

Aktuelle Studienergebnisse zu Akzeptanz und Nutzung von Online-Werbung und Spam

Trotz wachsendem Spam-Aufkommen bleibt E-Mail die meistgenutzte Anwendung des Internet, so eines der Ergebnisse der 17. Erhebungswelle der Internet-Studie W3B. Im Rahmen der Untersuchung befragte das Hamburger Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß im Oktober und November 2003 über 117.000 deutschsprachige Online-Nutzer.

Artikel veröffentlicht am ,

Fast alle Internet-Nutzer (84 Prozent) schreiben und lesen zumindest gelegentlich E-Mails. Dabei werden die elektronischen Postfächer immer häufiger von unbestellten Werbe-E-Mails mit unterschiedlichsten und abenteuerlichsten Inhalten überflutet. Bei 78 Prozent der Befragten landen diese unerwünschten E-Mails ungelesen direkt im digitalen Mülleimer. 13 Prozent studieren vor dem Löschen gerade noch die Betreffzeile. Lediglich 7 Prozent der Nutzer gaben an, Spam-E-Mails zu überfliegen oder gar ganz durchzulesen.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Schweinfurt

Als Werbeinstrument seien unerwünscht zugestellte E-Mails daher nicht nur unzulässig, sondern auch ohne nennenswerte Wirkung. Anders sehe dies aus, wenn Unternehmen E-Mail-Newsletter und -Werbung zur Kundenbindung und -information einsetzen. Erwünschte bzw. vom Nutzer bestellte Werbung per E-Mail werde gelesen. So geben 72 Prozent der von W3B befragten E-Mail-Nutzer an, bestellte Werbe-E-Mails ganz durchzulesen oder zumindest zu überfliegen. Mit 12 Prozent sei zudem der Anteil der Nutzer, die bestellte Werbe-E-Mails sofort löschen, erheblich niedriger als bei Spam-Mails.

Online-Werbung allgemein leide aber unter aktuellen Akzeptanz-Problemen auf Nutzerseite. Für die Betreiber und Vermarkter von redaktionellen Online-Angeboten sei der Erfolgsdruck unvermindert hoch. Jede Möglichkeit werde genutzt, um Werbeumsätze zu generieren und die Inhalte von redaktionellen Websites kostenseitig zu optimieren. Aus Nutzersicht erscheine vor diesem Hintergrund das Verhältnis von Online-Werbung zu kostenfreiem Online-Content nicht immer ausgewogen.

Der Anteil der Nutzer, die Werbung als notwendiges Instrument zur Finanzierung von Websites tolerieren, sei seit Anfang 2001 von 52 Prozent auf 41 Prozent gesunken. Parallel stieg der Anteil der Nutzer, die nach eigenen Angaben Online-Werbung gar nicht beachten, von 34 Prozent auf 40 Prozent. Online-Werbung sei in der Akzeptanz der Nutzer damit auf einem Tiefpunkt angelangt.

Unterdessen feiern schlichte Textanzeigen bzw. "Sponsored Links" eine Renaissance, vor allem wenn sie kontextsensitiv als Keyword-Advertising in Suchmaschinen integriert werden. Gegenüber "Sponsored Links" (bezahlten Suchmaschinen-Einträgen) sei die Mehrheit der Nutzer eher positiv eingestellt, allein 7 Prozent der Befragten bewerten sie als interessant, weitere 58 Prozent akzeptieren sie als Finanzierungsquelle für Suchmaschinen und Webkataloge. Nur ein Fünftel der Nutzer steht Sponsored Links grundsätzlich ablehnend gegenüber.

Die 17.Befragungswelle der WWW-Benutzer-Analyse W3B fand vom 1.Oktober bis 5. November 2003 statt. Innerhalb des fünfwöchigen Erhebungszeitraumes wurden rund 117.500 deutschsprachige Internet-Nutzer online befragt. Die Resultate der W3B-Umfrage erscheinen als Studien und Online-Zähltools am 28. November 2003.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

HarlekinAlpha 22. Dez 2003

Dann kannst du dich ja freuen.. Denn ich kenne ebenfalls viele Sites die nur Pop Ups...

Torsten 25. Nov 2003

Naja dann landet deine Seite eh bei mir im digitalen Mülleimer ... (allein schon wegen...

ichiban 25. Nov 2003

ohhhh ja, werbepopups sind sehr sehr nervig, das ist richtig! man kann aber auf keinen...

Trollwiesenpfleger 25. Nov 2003

Die meisten anderen hier wissen auch wie man Popups unterbinden kann. Es geht hier aber...

Vincenzo 25. Nov 2003

ich benutze Mozilla Firebird. solang man nicht das Flash7plugin kann man ndie meißten...


Folgen Sie uns
       


Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020)

Lovot ist ein kleiner Roboter, der bei seinem Besitzer für gute Stimmung sorgen soll. Er lässt sich streicheln und reagiert mit freudigen Geräuschen.

Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus
  2. Elektroauto Jaguar muss I-Pace-Produktion mangels Akkus pausieren
  3. 900 Volt Lucid stellt Serienversion seines Luxus-Elektroautos vor

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Dispatch Open-Source-Krisenmanagement à la Netflix
  2. Videostreaming Netflix integriert Top-10-Listen für Filme und TV-Serien
  3. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

    •  /