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Namensstreit um Red Hats Fedora-Projekt

Forscher melden ältere Rechte am Namen Fedora an. Forscher der Universitäten Cornell und Virginia wehren sich gegen die Besetzung des Namens "Fedora" Red Hat, entwickeln sie doch bereits seit 1998 unter dem Namen " Fedora Project(öffnet im neuen Fenster) " ein freies Repository-Management-System, das derzeit in der Version 1.1.1 vorliegt.
/ Jens Ihlenfeld
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Red Hat entwickelt seine Linux-Distribution für Endkunden seit kurzem ebenfalls unter dem Namen " Fedora Project(öffnet im neuen Fenster) " und kündigte an, "Fedora" auch als Marke anmelden zu wollen. Die Forscher melden ältere Namensrechte am Namen Fedora an und verweisen auf diverse veröffentlichte Artikel, Webseiten, Software-Veröffentlichungen und öffentliche Präsentationen.

Die Teams der beiden Universitäten haben nach eigenen Angaben bereits mehrere Versuche unternommen, mit Red Hat zu einer Einigung zu kommen, befürchten sie doch erhebliche rechtliche Probleme, sollte Red Hat die Marke eintragen lassen. Aber auch Verwechslungen der beiden Projekte seien zu befürchten. Nachdem Red Hat bislang aber keine Reaktion gezeigt habe, erwäge die Universität nun rechtliche Schritte.


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