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HP verbindet gewöhnliche Papierformulare mit digitalen Kulis

Von der Hand in den Rechner

Mit dem HP Forms Automation System will Hewlett-Packard traditionelle Schreibwerkzeuge wie Stift und Papier mit der digitalen Welt direkt verbinden - ohne Tablet-PC oder Scanner. Wo immer handgeschriebene Protokolle, Listen, Notizen oder Zeichnungen digital erfasst werden müssen, soll das neue System Arbeitsschritte wie die manuelle Eingabe oder das Einscannen von Daten einsparen. Das System E-Forms besteht aus zwei Basiskomponenten: der Software HP Connect Workflow 200 und dem digitalen Stift HP Digital Pen 200, der gleichzeitig ein Kuli ist.

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Der Anwender kann das "digitale Papier" selbst erstellen - auf Basis jedes beliebigen Standardpapiers. Mittels der Software HP Workflow Connect 200 überzieht ein Laserdrucker das Papier mit einem Netz kaum wahrnehmbarer Punkte. Diese Möglichkeit bieten derzeit die HP LaserJets der Serien 2200, 4200, 4300, 8150, 9000 oder der Color LaserJet Serien 2500, 4600 und 5500. Gleichzeitig können individuelle Formularvorlagen mitgedruckt werden, so dass derjenige, der das Formular ausfüllt, kaum einen Unterschied zum bisherigen Formular bemerkt - er schreibt wie bislang auch auf Felder innerhalb des Formulars - allerdings kann die im Kuli integrierte Kamera anhand des Punktrasters auf dem Papier die Notizen oder Zeichnungen erkennen und digitalisiert sie.

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Im HP Digital Pen 200 steckt neben einer normalen Tintenmine ein Image-Prozessor, Speicher, Batterie und die erwähnte Digitalkamera. Dank einer integrierten LED-Anzeige informiert der digitale Stift den Anwender über die verfügbare Batterielebensdauer und den freien Speicherplatz. Während der Anwender seine Notizen anfertigt, überschreibt man Teile des Punktmusters, ein Vorgang, den die Digitalkamera des Stiftes erfasst. Dabei erkennt der HP Digital Pen bis zu 200 Formatvorlagen. Die aufgenommenen Daten werden verschlüsselt und können passwortgesichert über eine Tischladestation auf den PC übertragen und als PDF-Dokument im Unternehmensnetzwerk gespeichert werden. Außerdem kann man die Formulare inklusive der Notizen wieder ausdrucken.

Sobald der HP Digital Pen 200 via Ladestation die Daten weiterleitet, kommt die Software HP Transaction Pack zum Einsatz. Sie übermittelt die Anzahl der übertragenen Dokumente aus dem Stift an das Netzwerk. Vergleichbar mit der Enter-Taste gibt es auf dem digitalen Papier aus dem HP Laserjet ein separates Feld ("Send Box"), auf dem der Anwender nach dem Schreiben ein abschließendes Zeichen setzt. Damit lässt sich die Übertragung des Dokumentes an das nachgeordnete System aktivieren.

Um eine exakte Kostentransparenz zu erhalten, besteht für Unternehmen die Möglichkeit, ein Kontingent von bis zu 50.000 Transaktionen im Voraus zu ordern. Sobald der Anwender nach jedem Dokument die "Send Box" aktiviert, wird die verwendete Seitenanzahl vom Gesamtkontingent abgebucht. Dabei lassen sich sowohl Formate in DIN A3 als auch in DIN A4 verarbeiten.

Das Softwarepaket HP Workflow 200 besteht aus fünf Komponenten: dem HP Digital Layout Designer, mit dem man Formularvorlagen von Papierform in digitale Layouts umwandeln kann, dem HP-Digital-Papier-Druckertreiber, mit dem man die Formulare inklusive des Erkennungsrasters ausdruckt, und der HP Digital Pen Download Software, mit der man die vom Stift erfasste Information auf die entsprechenden Back-End-Systeme überträgt. Dazu kommt der HP Service Controller, der die Kommunikation zwischen den Druckern, den digitalen Stiften und der Back-End-Software ermöglicht.

Einmalige Kosten entstehen für HP Connect Workflow in Höhe von ca. 45.000 Euro. Das HP Transaction Pack kostet 10.000,- Euro für 50.000 Transaktionen. 200,- Euro kostet der Stift. Generell ist HP Forms Automation System für Kunden interessant, die mehr als 100 Formulare pro Tag einsetzen. Das HP Forms Automation System soll ab Mitte November 2003 erhältlich sein.



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Ostermann 01. Dez 2004

Logitech, hp und Nokia bieten diese Stifte derzeit an. Aber der Erfinder ist quasi ANOTO...

NFec 21. Nov 2003

Also die Idee und Technik des Stiftes ist ja wohl eindeutig von dem Stift übernommen, den...


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