Abo
  • Services:

Alcatel SEL muss weitere Entlassungen vornehmen

Schlechte Auftragslage in vielen Bereichen

Alcatel SEL will auf Grund der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Lage rund 890 Arbeitsplätze im Unternehmen streichen. Davon sollen 430 Arbeitsplätze im Rahmen von Outsourcing-Projekten an fremde Unternehmen übergehen. Dies gilt auch für die Standortdienste wie Kantine, Werksschutz und Vervielfältigungszentrale, für die eine Fremdvergabe an einen spezialisierten Dienstleister geplant ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Vorstand von Alcatel SEL hatte den Aufsichtsrat über die Planungen für das kommende Jahr informiert. Während die Bedeutung von ganzheitlichen Kommunikationslösungen und Dienstleistungen für Service Provider kontinuierlich zunimmt, habe man in den Bereichen der klassischen Telekommunikationsausrüstung entsprechend dem Markt- und Branchentrend weiterhin zu kämpfen.

Stellenmarkt
  1. Coface Deutschland, Mainz
  2. Schuler Pressen GmbH, Erfurt

In der Vermittlungstechnik gehe die Beschäftigung insbesondere in den Bereichen Entwicklung und Installation auf Grund von tiefgreifenden technologischen Veränderungsprozessen und einem erheblich reduzierten Marktvolumen zurück.

Bei der Übertragungstechnik ist vor allem die Fertigung betroffen: Auf Grund der steigenden Integrationsdichte bei gleichzeitig stagnierender Nachfrage sei eine wirtschaftliche Fertigung von Übertragungssystemen von Alcatel im Werk Stuttgart nicht mehr möglich. Im Rahmen eines Schließungskonzeptes will die Geschäftsleitung als Alternative auch Verkaufsmöglichkeiten prüfen.

Neue Arbeitsplätze entstehen bei Alcatel SEL in den Bereichen Bahnsteuerungstechnik und Mobilkommunikation, die eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnen, sowie bei Telematikaktivitäten. Allerdings können diese positiven Entwicklungen den Wegfall von Arbeitsplätzen in den anderen Bereichen nicht ausgleichen.

Bereits für das Jahr 2003 hatte Alcatel SEL erhebliche Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. Trotz der Angebote von freiwilligen Aufhebungsprogrammen und Gründung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (BQG) ist es nicht gelungen, die laufenden Restrukturierungsmaßnahmen in vollem Umfang umzusetzen.

Alcatel SEL wird daher Anfang 2004 betriebsbedingte Kündigungen aussprechen, um das Restrukturierungsprogramm 2003 abzuschließen. Aus heutiger Sicht sind rund 290 Mitarbeiter von dieser Maßnahme betroffen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 249,90€ + Versand (im Preisvergleich über 280€)
  2. bei Alternate kaufen

Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /