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Online-Tool sucht kostenlos Fehler in Linux-Programmen

Universität des Saarlandes startet Internet-Dienst AskIgor.org

Findige Köpfe der Universität des Saarlandes haben einen Internet-Dienst gestartet, der automatisch, schnell und kostenlos Fehlerursachen von Computerprogrammen ermitteln soll. Unter www.AskIgor.org (engl. für "Frag Igor") können Programmierer fehlerhafte Linux-Programme einreichen, in Zukunft sollen auch Windows- und Java-Programme analysiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,

AskIgor.org wurde unter der Leitung von Informatik-Professor Dr. Andreas Zeller entwickelt und soll die automatisch erstellte Fehlerdiagnose eines eingereichten Programms bereits nach wenigen Minuten liefern. Igor vergleicht dazu zwei Programmläufe miteinander - einen, bei dem das Programm korrekt arbeitet, und einen, bei dem das Programm fehlschlägt. Durch systematische Suche und immer neue Testläufe entdeckt das weltweit einmalige Verfahren laut den Saarländer Forschern schließlich den relevanten Unterschied im Programmablauf, die eigentliche Fehlerursache.

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Der Arbeitsablauf sieht wie folgt aus: Eine ausführbare Datei wird per Web-Formular hochgeladen, die Parameter angegeben, mit denen eine Ausführung funktioniert und mit denen sie zum Fehler führt, weitere benötigte Dateien spezifiziert und schließlich die Analyse erstellt, die bei der Fehlerbeseitigung helfen soll. Das AskIgor-Team bittet dabei um Feedback über Leistung und Schwächen seines kostenlosen Dienstes.

Fehleranalyse von AskIgor
Fehleranalyse von AskIgor

In der Startphase konzentriert sich Igor ganz auf Linux-Programme; 2004 soll die Technik auf Windows- und Java-Programme erweitert und um vollautomatische Reparaturvorschläge ergänzt werden. Die ersten Forschungsergebnisse hatte Prof. Zeller bereits Ende 2002 vorgestellt. Nun ist sein "Fehlersuch-Prototyp" für jeden verfügbar. Der Name erinnert nicht von ungefähr an den Diener der Romangestalt Frankenstein. Zeller dazu: "Frankenstein plant, und Igor macht die Arbeit - Igor, geh Fehler suchen!"

Andreas Zeller ist Professor für Softwaretechnik an der Universität des Saarlandes. Dort lehrt er seit 2001 und erforscht neue Verfahren zur Analyse von Programmen und Software-Entwicklungsprozessen. Seine Arbeiten zur automatischen Fehlersuche wurden bereits mit dem Ernst-Denert-Preis für Software Engineering, dem ACM SIGSOFT Distinguished Paper Award und dem Eclipse Innovation Award von IBM ausgezeichnet. Zu seinen aktuellen Forschungsthemen gehören außer der Automatischen Fehlersuche die Experimentelle Programmanalyse, Software-Evolutionsmuster, Selbstheilende Programme und das Aufspüren von Sicherheitslücken.



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Nameless 22. Nov 2003

Das kannst du laut sagen..........noch mal Glück gehabt sonst hätten wir Programmierer...

Mc Carthy 21. Nov 2003

na ein Glück, daß das nicht gleich Patentiert worden ist ;)

mawin 21. Nov 2003

Klingt wie die typische Arbeit eines Theroetikers. a) Welche Programme haengen schon...

linuxman 21. Nov 2003

@!#$ linux

Nameless 20. Nov 2003

Toll, aber irgendwo (ct glaub ich) hab ich schon gelesen das amerikanische Forscher sowas...


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