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Interview: Brennstoffzelle - Mobile Stromquelle der Zukunft?

Fraunhofer zum Entwicklungsstand von Brennstoffzellen für mobile Endgeräte

Zunehmend leistungsfähigere mobile Endgeräte von Handys über PDAs bis hin zu Notebooks weisen auch einen wachsenden Strombedarf auf. Aber auch die Integration zusätzlicher Funktionen wie beispielsweise WLAN tut ein Übriges, während die Entwicklung mobiler Stromquellen kaum Schritt halten kann. Einen Ausweg aus dem Dilemma zu kurzer Akkulaufzeiten verheißt die Brennstoffzellen-Technologie. Golem.de sprach dazu mit Ulf Groos vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE), das sich unter anderem mit der Entwicklung von Brennstoffzellen für mobile Endgeräte befasst.

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Masterflex Mini-Brennstoffzelle
Masterflex Mini-Brennstoffzelle
So konnte das Fraunhofer ISE bereits zur CeBIT 2002 zusammen mit LG ein erstes Brennstoffzellen-System zeigen, das vollständig in einen Laptop integriert wurde. Auf der Hannovermesse 2003 zeigte das ISE die mit Masterflex entwickelte "Mobile Power Box", die eine Leistung von bis zu 100 W zur Stromversorgung von elektronischen Geräten bietet und 2004 auf den Markt kommen soll. Mit einem Metallhydridspeicher mit einer Kapazität von 300 Wh sollen Laptops so bis zu zehn Stunden durchhalten, während herkömmliche Akkus nach zwei Stunden schlapp machen.

Golem.de: Sie haben zusammen mit Masterflex die "Mobile Power Box" entwickelt, eine Brennstoffzelle für den mobilen Einsatz, die bereits 2004 auf den Markt kommen soll. Bis normale Notebooks standardmäßig mit dieser Technologie ausgestattet werden, wird es aber trotzdem noch eine Weile dauern. Wo liegen derzeit die größten Herausforderungen in diesem Bereich?

Ulf Groos: Nach wie vor liegen die größten Herausforderungen in der Miniaturisierung (bei höherer Leistungs- und Energiedichte) und in der Systemtechnik sowie in der Entwicklung von kostengünstigen und serienproduktionstauglichen Brennstoffzellen-Systemen.

Golem.de: Akkus kann man heute an jeder Ecke recht kostengünstig aufladen, eine Infrastruktur zur Versorgung von Brennstoffzellen existiert aber noch nicht. Werden Notebook-Nutzer in Zukunft ihre "Brennstoffzellen" direkt mit Wasserstoff neu befüllen können, oder ist eher davon auszugehen, dass diese mit möglicherweise proprietären und daher teuren Kartuschen auszustatten sind?

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Groos: Wasserstoff-Kartuschen könnten aus einer Druckgasflasche wiederbeladen werden, was verhältnismäßig kostengünstig ist. Das Wiederbeladen könnte im Fachhandel oder im Unternehmen durch den Haustechniker erfolgen. Eine Alternative ist ein Austauschsystem wie für die CO2-Kartuschen bzw. Campinggas. Methanol könnte in einfachen Wegwerfpatronen analog zu Tintenpatronen angeboten werden.

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yom 25. Jun 2004

Das ist so nicht richtig. Alle regenerativen Energien zusammen werden Öl und Kohle...

Fisch 22. Nov 2003

so viel ich weiß ist der prototyp so groß wie ein Laptop akku und nicht wie ein Kleinwagen...

Fisch 22. Nov 2003

naja bei Leichtwasserreaktoren kann eigentlich nicht so viel schief gehen wie in...

Ich 21. Nov 2003

da hast du wohl recht, auch wenns noch keiner einsieht. Alle regenerativen Energien...

Kaffeesatzleser 21. Nov 2003

Es war einmal... Solange sich Brennstoffzellen nicht in Großgeräten etablieren und...


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